Mit guter Arbeit den guten Ruf geprägt

Landratsamt ehrt langjährige Mitarbeiter

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(Foto: LRA)

Mosbach. (lra) Die regelmäßig stattfindenden Feierstunden, bei denen verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Dienstjubiläen geehrte oder in den Ruhestand verabschiedet werden, bieten nicht nur dem Landrat einen tieferen Einblick in die enorme thematische Bandbreite, für die das Landratsamt spätestens seit der Verwaltungsreform 2005 zuständig ist.

Einmal mehr betonte der Landrat die Unverzichtbarkeit des Öffentlichen Dienstes, der gleichwohl regelmäßig unter „Generalverdacht“ stünde: „Mit ihrer guten Arbeit prägen sie das Landratsamt und dessen guten Ruf, den ich immer wieder bestätigt bekomme. Und dafür danke ich Ihnen.“

Schon seit Ende Juni befindet sich Karla Bergmann aus Mosbach im Ruhestand. Bis zu ihrem Dienstantritt 1988 als Sekretärin bei der Kreisgewerbeschule Mosbach repräsentierte der Werdegang der gelernten Industriekauffrau ein „Stück Industriegeschichte der Region“, so der Landrat. Im öffentlichen Dienst wechselte sie 1996 zum Fachdienst Umweltschutz.  Mit Annemarie Brand aus Diedesheim, der zweiten Ruheständlerin, verbinden Karla Bergmann gemeinsame Jahre an der Gewerbeschule in Mosbach; denn auch Annemarie Brand arbeitete dort im Sekretariat, nachdem sie als gelernte Friseuse eine Umschulung zur Industriekauffrau absolviert hatte. 32 Jahre lang war sie dort unter wechselnden Schulleitern eine regelrechte „Institution“ und erprobte, bewährte und beliebte Anlaufstelle sowohl für Schüler als auch für Lehrer.

Thomas Link aus Neckargerach hat beim damaligen Staatlichen Vermessungsamt in Mosbach sowohl eine Vermessungstechnikerlehre als auch die Ausbildung für den mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst absolviert. 1998 legte er die Staatsprüfung für den gehobenen Dienst ab, 2005 erfolgte die Versetzung zum Kreis im Rahmen der Verwaltungsreform und der Umzug nach Buchen. Nach 48 Jahren in der Vermessungsverwaltung wurde auch Link in den Ruhestand verabschiedet.

Mit Otto Schweigert feierte ein echtes „Urgestein“ des Landratsamtes 40-jähriges Dienstjubiläum. Nach dem Vorbereitungsdienst für den gehobenen Verwaltungsdienst in Mosbach und dem Abschluss an der Fachhochschule Kehl kehrte der Limbacher ans Landratsamt zurück und durchlief etliche Bereiche der zentralen Dienste, bevor er 1991 zum Kommunalamt versetzt wurde, laut Landrat „der“ Schnittstelle zwischen Landratsamt und Kommunen. Als Fachdienstleiter berate und begleite der anerkannte und beliebte Fachmann die Gemeinden in kommunalrechtlichen Fragen.

Den Reigen derjenigen, die 25-jähriges Dienstjubiläum feierten, eröffnete Marco Deuser aus Ravenstein. Der Streckenwart bei der Straßenmeisterei in Osterburken durchlief die Ausbildung zum Straßenwärter beim Straßenbauamt Heidelberg, Außenstelle Buchen, Straßenmeisterei Osterburken ebenso wie sein Kollege Thomas Frey. Nach 17 Jahren Berufstätigkeit hängte Frey eine Ausbildung zum Straßenmeister an, der Osterburkener arbeitet heute als Verwaltungsangestellter bei der Straßenmeisterei Buchen. Dritter und vierter im Bunde waren Achim Streib aus Obrigheim, der nach der zeitgleichen  Ausbildung im Juli 1992 als Straßenwärter im Straßenmeisterbezirk Mosbach seine Arbeit aufnahm und ihr bis heute treu blieb, sowie Volker Wollner aus Osterburken, der als Streckenwart in der Straßenmeisterei Mosbach, Dienstort Osterburken tätig ist. Sie alle kümmern sich um ein großes Straßennetz, dessen sorgfältige Unterhaltung laut Dr. Brötel immer wichtiger wird.

Halina Kammerer aus Mosbach hat eine ungewöhnliche Biografie: die Gymnasiallehrerin hat im polnischen Breslau Germanistik studiert und arbeitete im medizinischen Bereich, bevor sie 1985 nach Deutschland übersiedelte. Seit 1987 arbeitet sie im Landratsamt, seit 1993 als Sachbearbeiterin für Gewerberecht. Frank Mehnke aus Buchen ist gelernter Forstwirt, hat aber in verschiedenen Berufen gearbeitet, bevor er 1994 seinen Dienst beim damaligen Forstamt in Buchen angetreten hat. Heute arbeitet er beim Forstbetrieb Schwarzach. In der Personalverwaltung der Neckar-Odenwald-Kliniken in Mosbach ist Diana Neugebauer aus Elztal seit 1997 tätig. Ihre Ausbildung hat die Beamtin im mittleren Dienst, die später ein Studium zur Betriebswirtin (VWA) anschloss, beim Landratsamt absolviert, von wo sie 2001 zum damaligen Kreiskrankenhaus umgesetzt wurde. Gudrun Westenhöfer aus Mudau schließlich hat die gleiche  Ausbildung im Mosbacher Landratsamt absolviert. 1992 trat sie ihren Dienst im damaligen Kreissozialamt an und nach mehreren Stationen ist sie heute als Sachbearbeiterin im Fachdienst Umwelt – Immissionsschutz tätig.

Im Namen des Personalrats dankte auch Winfried Weisbrod den Ruheständlern und den Jubilaren für die geleistete Arbeit und bot bei Fragen und Problemen jederzeit die Unterstützung des Personalrats an.

 

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