Wind und Sonne statt Atom

BEG Neckar-Odenwald besuchte den Windpark Gundersheim

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(Foto: privat)

Gundersheim. (dz)  Ganz im Zeichen der umweltfreundlichen Windkraft stand der Energiewendetag im September für die BürgerEnergieGenossenschaft Neckar-Odenwald BEG. Unter Leitung von Vorstandsmitglied Christine Denz, Mosbach, und Aufsichtsratsvorsitzendem Erwin Brauß, Obrigheim, besichtigte eine Gruppe den Windpark Gundersheim in Rheinland-Pfalz – und zeigte sich mit der Leistung und dem optischen und akustischen Erscheinungsbild der „Sanften Riesen“ hochzufrieden. Dort beteiligt sich die BEG an einem durch ausschließlich Bürger finanzierten Windrad der großen Energiegenossenschaft Starkenburg/Hessen. 2,5 Megawatt Nennleistung bringt diese Anlage und damit Strom für rund 1.000 Personen, wenn man einen durchschnittlichen Verbrauch von 1.500 kWh zu Grund legt. Auch in diesem Projekt erweist sich die genossenschaftliche Kooperationsbereitschaft, mit der die BEG gut fährt.  

Schon auf der Fahrt beeindruckte die hohe Anzahl der Windräder in Rheinland-Pfalz.  Auf der Anhöhe des Windparks sah man im weiten Rund an die 150 Windräder sich drehen. Nach der Akzeptanz gefragt wies Micha Jost, Geschäftsführer der „Starkenburger“ und schon lange aktiv für die Energiewende, auf das im Hintergrund liegende Atomkraftwerk Biblis: „Die Menschen wollen keinen Atomstrom mehr. Wind- und Sonnenstrom sind derzeit die wichtigsten, kostengünstigsten und dezentralen  Alternativen. Man muss sich entscheiden“  Die BEG nimmt gerne weitere Mitglieder auf, die sich an umweltfreundlichen Wind- und Solarprojekten beteiligen möchten. Weitere Informationen unter www.buergerenergie-neckar-odenwald.de

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