Vorbildliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Hardheim. „Das neue Instrument moderner Familienpolitik „ElterngeldPlus“ setzt auf Partnerschaftlichkeit. SPD-Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ist es so gelungen, dass Mütter und Väter Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit künftig einfacher miteinander kombinieren können“, erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel bei ihrem Besuch des Hardheimer Unternehmens Reum. „Schon vor Jahren hat die Firma erkannt, wie wichtig es ist, Beruf und Familie zu vereinbaren. Mit ihrem „Firmenbonbon“, des betriebseigenen Kindergartens, leistet Reum einen vorbildhaften Beitrag und zeigt, wie die Wirtschaft die Lebenssituation ihrer Mitarbeiter effektiv verbessern kann, so dass beide Seiten profitieren“, lobte die Politikerin Schlegel das familienpolitische Engagement des lokalen Automobilzulieferbetriebs. Der Kindergarten wurde 1987 von der damaligen Firmenchefin Petra Reum-Mühling gegründet. Er ist seither fester und wichtiger Bestandteil des ehemaligen Familienbetriebs und an die Produktionszeiten des Betriebs angepasst. Darüber hinaus wird in den Schulferien auch eine vierwöchige Betreuung für die Schulkinder angeboten. „Durch die mit zwölf Plätzen geringe Gruppengröße und den steten Kontakt zu den Eltern haben wir eine qualifizierte Einrichtung geschaffen, die für viele Eltern eine enorme Erleichterung bedeutet“, erklärte beim gemeinsamen Rundgang die leitende Erzieherin Katja Taube.

Werksleiter Christian Thürnau begrüßte die Bundestagsabgeordnete und erläuterte die Firmengeschichte des 1896 in Trusetal gegründeten Unternehmens mit heute mehr als 750 Mitarbeitern am Hauptstandort Hardheim. Reum hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von hochwertigen Metall- und Kunststoffkomponenten für die Automobilindustrie spezialisiert und unterhält weitere Standorte in Calw und im polnischen Sosnowiec, die für Wachstum sorgen: „In Hardheim können wir innerbetriebliche Optimierungsprozesse vorantreiben, aber eine Erweiterung des Standorts ist uns nicht möglich“, erläuterte Thürnau.

Auch die Auszubildenden der Firma werden eingebunden und bereiten für die Kleinkinder einmal wöchentlich einen Technikunterricht vor. „Nachwuchsgewinnung und die spielerische Heranführung der Kinder an die Technik sind uns sehr wichtig“, erklärte der Leiter der Reum-Akademie Markus Klöckner augenzwinkernd. Die Akademie bietet Seminare und Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Um die Identifikation mit dem Unternehmen zu steigern, gibt es Azubi-Events und eine stetig wachsende Kooperation mit den Lernhäusern in Külsheim und Ahorn. „Ausbildungsförderung wird bei uns großgeschrieben. Zu diesem Zweck unterstützten wir auch die Gründung der überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Buchen“, ergänzte Personalleiterin Corinna Brand-Weißschädel.

„Reum investiert mit seinen familienpolitischen Angeboten und der Ausbildungsförderung auf beeindruckende Weise in die Zukunft. Ich freue mich sehr, dass wir so innovative und beispielhafte Unternehmen in unserem Landkreis haben“, betonte die SPD-Bundestagsabgeordnete Schlegel abschließend. Zum nächsten Betriebsausflug lud sie Markus Klöckner und die Auszubildenden des Betriebes zu einem vertiefenden Gespräch in ihr Berliner Büro ein.

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