Landrat Dr. Achim Brötel auf der Motek 2014

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Erst seit 2005 gibt es den innovativen Familienbetrieb Almert Logistic Intelligence aus Walldürn-Reinhardsachsen, der Unternehmensberatung mit logistischem Hintergrund im Industriezweig „Automotive Industry“ anbietet und erstmals auf der Internationalen Fachmesse Motek 2014 in Stuttgart vertreten war. Dort besuchten Landrat Dr. Achim Brötel und Johannes Biste von der WiNO  ihn und vier weitere Stände von Firmen aus dem Kreis. (Foto: LRA)

Stuttgart. (lra) Als „Weltleitmesse“ präsentiert sich die Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung Motek 2014 – und fünf Firmen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis sind in den Stuttgarter Messehallen dabei. Ihnen haben Landrat Dr. Achim Brötel und Johannes Biste von der Wirtschaftsförderung Neckar-Odenwald-Kreis (WiNO) einen Besuch an den jeweiligen Ständen abgestattet, um sich über neueste Entwicklungen und die Stimmung in der Branche aus erster Hand informieren zu lassen.

Die Motek ist eine weltweit führende Veranstaltung, die nach eigenen Angaben als „einzigartige Branchenplattform die ganze Welt der Automation abbildet“. Zielgruppen sind vor allem die metall- und kunststoffverarbeitenden Unternehmen und deren Zulieferer. Am großflächigen Stand der Firma Weiss GmbH aus Buchen jedenfalls war die Besucherfrequenz laut Vertriebsleiter Jens Knölke „sehr gut“. Ohnehin befindet sich die Buchener Firma, die unter anderem frei programmierbaren Rundschalttische fertigt und einen hohen Exportanteil hat, auf Wachstumskurs: 2013 betrug dieses Wachstum 20 Prozent. In den letzten beiden Jahren wurden 100 neue Mitarbeiter eingestellt, die die Mitarbeiterzahl auf jetzt weltweit 350 erhöhten (Buchen 250). Als große Stärke nannte Weiss eine zeitnahe Produktentwicklung und hohe Flexibilität.

Eine ebenfalls sehr positive Firmenbilanz zog Thorsten Schauder von der Firma Fibro GmbH in Haßmersheim.  Dort werden Normalien, standardisierte Produkte für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau, produziert. Um dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel zu begegnen, betreibt Fibro ein internes Nachwuchskräfteprogramm und arbeitet auch eng mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach zusammen.

Im 40. Jahr ihres Bestehens exportiert die Firma Konrad Haluk Industriebedarf GmbH Elztal , die derzeit 26 Beschäftigte hat, ihre Lösungen für Wälzlager, Gleitlager, Lineartechnik, Dichtungstechnik und Antriebstechnik zu 70 Prozent ins Ausland. Derzeit wird in Elztal ein neues Firmengebäude gebaut, für 2015 wird erneut und trotz der vielen internationalen Krisenherde ein „gutes Wachstum“ erwartet, wie Matthias Haluk am Stand betonte.

Zum ersten Mal war Almert Logistic Intelligence aus Walldürn-Reinhardsachsen auf der Motek vertreten. Der erst 2005 gegründete Familienbetrieb mit derzeit fünf Beschäftigten bietet Unternehmensberatung mit logistischem Hintergrund im Industriezweig „Automotive Industry“ und präsentierte mit einem Werkstückträger für die Automobilindustrie und eine Routenzugtechnik, die eine Radio-Frequenz-Identifikation, zwei innovative Produkte, die Produktionsvorteile bei der Automobillogistik bieten.

Der letzte Besuch der kleinen Delegation aus dem Neckar-Odenwald-Kreis galt dem Stand der Firma Otto Roth GmbH.  Die Firmengruppe, die im Frühjahr 100-jähriges Jubiläum feierte, unterhält deutschlandweit neun Niederlassungen. Eine davon ist das Produktionswerk Buchen. Dort fertigen rund 85 Beschäftigte termingerecht und kostengünstig Präzisionsteile nach individuellen Vorgaben aus allen zerspanbaren Werkstoffen. Im Bereich Montage werden im Werk gefertigte Einzelteile zu Baugruppen zusammengefügt. Viel Wert wird auf Beratung und Betreuung der Kunden gelegt. Rainer Grässle und Wolfgang Dambach berichteten von einer guten Auftragslage und sahen den Schwerpunkt ihrer Messepräsentation in der Pflege des Kundenstamms.

Landrat Dr. Brötel freute sich mit Johannes Biste über die durchweg positiven Nachrichten aus der Wirtschaft: „Beinahe alle Firmen expandieren und suchen nach Facharbeitern und Ingenieuren. Ein breit gefächertes Angebot an interessanten und qualifizierten Arbeitsplätzen aber ist eine unverzichtbare Grundlage für eine positive Entwicklung des ländlichen Raums.“

Kontakt: Wirtschaftsförderung Neckar-Odenwald-Kreis WiNO, Johannes Biste, Telefon 06261/84-1375, E-Mail johannes.biste@neckar-odenwald-kreis.de

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