Nimmt der TV Mosbach nächste Hürde?

Bild handball mosbach

(Foto: privat)

Mosbach.(df) Sieg – Niederlage – Unentschieden, dem Gesetz der Serie nach wären Mosbachs Handballer am Samstag in heimischen Gefilden mit einem Sieg dran. Dagegen haben werden da wohl was die Handballer vom Landesligaabsteiger der SG Degmarn Oedheim.

„Wir befinden uns quasi in einem 240 Meter Hürdenlauf und sind an der 4. Hürde nach gutem Start und Hängenbleiben an der 2. Und 3. nun im Mittelfeld des Teilnehmerfeldes. Wollen wir uns so ein bisschen an die Spitzengruppe ran arbeiten wäre es von Vorteil wenn wir an der 4. Hürde nicht so unglaublich viele technische Fehler wie an Nr. 3 machen und diese dadurch reißen. Es wäre zwar kein Beinbruch, denn das Rennen ist noch lang, aber unser Ziel ist es unbeschadet drüber zu springen“, kokettiert Mosbachs Vorwochenbester Fabian Schmid mit einer für ihn „nicht so wirklich geeigneten“ Sportart.

Er und seine Mannschaftskameraden wissen auch was auf sie zukommt: Der Landesligaabsteiger aus der Nachbarschaft kommt angeschlagen in die Jahnhalle. Dreimal waren die Jungs von Trainer Markus Greis bisher in fremden Hallen aktiv, dreimal mussten sie knappe Niederlagen quittieren. Auch Spiel Nr. 4 und 5 nach der Ära Odenwald finden dank der Renovierung der heimischen Halle in fremden Hallen statt. Erst Anfang November dürfen die Gäste ihren Heimspielauftakt feiern, denn dann gastiert Mitabsteiger TSB Horkheim am Kocher.

Nichts desto trotz warnt Dirk Förster seine Handballer vor dem Gegner. „Ich erwarte wirklich erbitterte Gegenwehr von Degmarn/Oedheim. Sie wurden ja in der Vergangenheit völlig zu Unrecht oft auf Max Odenwald reduziert und das wird die Benkner, Gärtner und Co garantiert so richtig wurmen. Die werden Vollgas geben und uns vor eine richtig schwere Aufgabe stellen! Wollen wir was reißen müssen wir von Anfang an wach sein. Dabei könnte es helfen, wenn wir an unseren Abschied aus der Landesliga denken!“ Abschied aus der Landesliga? Genau, denn vor zwei Jahren sorgten Mosbachs Gäste mit einem Sieg in Ludwigsburg dafür, das sich der TV aus der höheren Spielklasse verabschieden musste. „Ich glaube da steckt der Stachel bei dem einen oder anderen noch ziemlich tief“, glaubt Fabian Schmid an ein klein wenig besondere Motivation seiner Teamkollegen.

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