kfd Seckach frühstückte mit MdB Horb

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(Foto: Liane Merkle)

Seckach. (lm) „Frauen. Macht. Zukunft“ – dieses Jahresmotto des kfd-Bundesverbandes hatte die Ortsgruppe Seckach unter Führung von Gabriele Greef sehr engagiert angenommen und mit zahlreichen Aktionen auch unterstützt. Als Abschluss der Aktion hatten die Damen zum Frühstück mit MdB Margarete Horb in Seckacher Pfarrheim „St. Sebastian“ eingeladen.

Und das ließen sich auch einige Männer, darunter auch Bürgermeister Thomas Ludwig und Diakon Bernhard Greef nicht entgehen. Was sie auch nicht zu bereuen hatten, denn in den Ausführungen von MdB Horb wurde auch klar, dass Frauen und Männer in der Politik keine Konkurrenz, sondern eine sehr sinnvoll Ergänzung in Kombination sind. Die Frauen – und dazu gehören auch die in der kfd – müssen sich mit ihrem Können und Wissen nicht verstecken und sich auch nicht zum katholischen Catering-Verein degradieren lassen.

Auch wenn sie gerne und gut backen das natürlich auch weiterhin praktizieren können und sollen, so haben sie doch noch sehr viel umfassenderes Gaben, die es zu entdecken und auszuleben gelt. Margarete Horb erläuterte, dass sie selbst in Berlin im Finanzausschuss tätig sei, weil ihr eben das sehr liege. „In Familienfragen werde ich doch automatisch mit einbezogen“. Sie bestätigte aber auch den Refrain vom Liedtext „Frauen. Macht. Zukunft“, in dem es unter anderem heißt: „Wir sind unterwegs in einer bunten Welt und nicht auf uns allein gestellt. Wir sind aufgewacht und voll Energie und fühlen uns lebendig wie noch nie“.

Die Abgeordnete, die trotz ihres persönlichen „Päckchens“, das sie zu tragen hat, vor Lebendigkeit sprühte, erzählte von ihrem so wertvollen wöchentlichen Frühstück im ökumenischen Gebetskreis in Berlin – direkt gegenüber vom „Reichstag“ -, aber auch von den oft heftigen Diskussionen unter den „Alpha-Tierchen“ in den diversen Fraktions- oder Ausschuss – aber durchaus dabei auch den Bass genauso heraushören lassen wie Sopran, Alt oder Tenor. Noch immer sei es schwer für sie, zu verinnerlichen, dass sie tatsächlich nach Berlin gewählt worden sei. „Mein Töchter und die Oma haben das besser verkraftet als ich“ – und sie habe die volle Unterstützung ihrer Familie.

Sie freute sich weiter über die Tatsache, dass die letzte Wahl die Frauenquote in Berlin verdoppelt habe, und zwar mit bodenständigen Frauen, die unter der Rubrik „Mama macht Politik“ zu finden seien. Dabei sei sie sich der Aufgaben bewusst, in die der Schöpfer an sie stelle, auch der Kraft, die er ihr dafür gebe. Da Margarete Horb in guter Teamarbeit ein unerlässliches Kräftebündeln sieht, und das Glück hatte ein für sich perfektes Mitarbeiterteam zu finden, das mit ebenso frohem Herzen bei der Sache sei wie sie selbst, resümierte die MdB abschließend ihres Referats: „Wir im ländlichen Raum haben Pflichten – und die erfüllen wir, aber wir haben auch Rechte auf ordentliche Grundversorgung, und zwar die gleichen wie die Städter. Und die fordern wir ein.“ 

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