Mudau mit stolzer Rücklage

Mudau. (lm) Mit einem Jahresgewinn in Höhe von 35.443 Euro kann der vorgetragene Jahresverlust aus den Vorjahren zumindest teilweise getilgt werden, womit der Verlustvortrag noch insgesamt 13.371 Euro beträgt. So der Feststellungsbeschluss zum Jahresabschluss 2013 des Eigenbetriebes Wasserversorgung der Gemeinde Mudau im Rahmen der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.

Hierbei stellte man eine Bilanzsumme von 2.747.075 Euro fest. Im Rahmen der Haushaltswirtschaft der Gemeinde stellte man für die Jahresrechnung im Gesamthaushalt 12.346.632 Euro als Soll-Einnahmen fest, denen noch Haushaltseinnahmereste aus dem Vorjahr in Höhe von 44.000 Euro abgerechnet werden. Der Stand der allgemeinen Rücklagen beträgt zum Ende letzten Jahres 1.188.462 Euro.

Zugestimmt wurde auch den über- und außerplanmäßigen Ausgaben. Wie Gerd Mayer im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes zur Jahresrechnung 2013 betonte, betrage die Bevölkerungszahl von Mudau nach der letzten algemeinen Zählung 4.915 Einwohner bei einer Gemarkungsfläche von 10.755,41 Hektar. Im Rechnungsergebnis seien im Verwaltungshaushalt die Mehreinnahmen bei den Einkommenssteueranteilen mit 182.199 Euro, bei der Gewerbesteuer mit 168.518 Euro, den Schlüsselzuweisungen mit 81.687 Euro und den Holzverkaufserlösen mit 21.373 Euro erwähnenswert. Nennenswerte Mindereinnahmen seien bei der Förderung der Kleinkindbetreuung mit 12.973 Euro zu bezeichnen, betonte Kämmerer Gerd Mayer in Bezug auf das Rechnungsergebnis.

Größere Ausgabeneinsparungen konnte man bei der Abwasserabgabe an das Land mit 28.588 Euro, den Zinsausgaben mit 19.576 Euro, den Holzerntekosten im Gemeindewald mit 16.248 Euro, der Unterhaltung von Gemeindeverbindungsstraßen mit 11.042 Euro und der Gebäudebewirtschaftung an der Grund- und Hauptschule Mudau mit 10.137 Euro verzeichnen. Überschreitungen der Ausgabenansätze seien notwendig gewesen bei den Strombezugskosten im Regenüberlaufbecken mit 46.885 Euro, der Gewerbesteuerumlage mit 22.236 Euro, der Fahrzeugunterhaltung im Bauhof mit 18.965 Euro und der Dienst- und Schutzkleidung für die Feuerwehr in Höhe von 12.565 Euro.

„Durch diese Veränderungen konnte die Zuführung an den Vermögenshaushalt von geplanten 375.000 Euro um 431.256 Euro auf insgesamt 806.257 Euro erhöht werden“. Im Vermögenshaushalt konnte ein Teil der Maßnahmen nicht im vorgesehenen Umfang durchgeführt werden, was zur Übertragung von Haushaltsresten führte. Auf eine Kreditaufnahme in Höhe von 200.000 Euro konnte ebenso wie auf die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 213.400 Euro verzichtet werden. Auf der Ausgabenseite, so das Rechnungsergebnis, waren größere Überschreitungen beim Ausbau des Römerweges mit 58.963 Euro, dem Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Schloßau mit 12.409 Euro und der Gestaltung der Neuhofstraße mit 10.900 Euro zu verzeichnen.

Größere Verminderungen der Ausgabenansätze ergaben sich bei der Renaturierung der Mud mit 200.310 Euro, den Tiefbauarbeiten DSL-Versorgung in Waldauerbach mit 25.779 Euro, der Neugestaltung der Langenelzer Straße mit 21.429 Euro und dem Ausbau der Ernsttaler Straße in Mörschenhardt mit 20.379 Euro. Darüber hinaus konnte der allgemeinen Rücklage ein Betrag in Höhe von 148.107 Euro zugeführt werden, so dass zum Ende des vergangenen Jahres der Stand der allgemeinen Rücklage 1.188.467 Euro betrug, worauf man in Mudau stolz sein könne.

Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger: „Wie in den vorangegangenen Jahren ist das Rechnungsergebnis wesentlich besser ausgefallen als es bei der Planerstellung und auch aufgrund der Prognosen erwartet werden konnte“. Sein Dank und der des Gremiums ging dabei vor allem an Gerd Mayer für die sorgfältige Aufbereitung des Zahlenwerks.

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