FSV Dornberg unterliegt gegen Ballenberg

SV Ballenberg II – FSV Dornberg 0:1

Ballenberg. (pm) Am Sonntag bestritt der FSV Dornberg das Hinspiel gegen den SV Ballenberg II während zugleich im Ballenberger Sportheim das Schlachtfest gefeiert wurde.

Das Spiel startete aus Dornberger Sicht ziemlich holprig. Die ersten zwanzig Minuten waren zwar nicht schlecht, aber unsicher. Oft musste Torhüter Aaron Hefner eingreifen. Bei vielen gefährlichen gegnerischen Angriffen konnte der FSV selbst einfach nicht genug Torgefahr ausstrahlen.  Diese Unsicherheit war womöglich noch eine Nachwirkung des letzten Spiels gegen Götzingen, das die Mannschaft völlig unnötig verloren hatte. Im Gegensatz zu diesem Spiel ließ sich der FSV diesmal aber von dieser schwachen Spielphase nicht aus dem Konzept bringen. Nach und nach fand sich die Mannschaft immer besser in die Partie und verlagerte das Spiel zunehmend in die gegnerische Hälfte. Die größte Chance der ersten Halbzeit hatte dann Shazhad Omari der direkt vor dem gegnerischen Kasten eine Flanke vor den Fuß bekam. Leider hatte er nicht die Zeit, den Ball vollständig unter Kontrolle zu bringen. Er erwischte den Ball nicht ganz richtig, der Ball kam eine Spur zu hoch und verfehlte das Tor. Doch es gab in der Folge noch zahlreiche Situationen, die den Führungstreffer hätte bringen können. Besonders auffällig waren hier einige Aktionen von Roody Alkhaled der mehrmals den Ballbesitz gegen eine Vielzahl von Gegnern verteidigte und dann den Abschluss suchte. Allerdings konnte keine Chance verwandelt werden. Die Mannschaft wurde bei der nun sehr viel offensiveren Spielweise keineswegs unvorsichtig. Dennoch gelang dem SV Ballenberg II ein Konter. Mit einer Überzahl von vier gegen drei Spielern war dies sogar noch eine vergleichsweise harmlose Situation. Als aber ein Ballenberger Spieler den Zweikampf gegen einen Dornberger Abwehrspieler gewann sah die Situation plötzlich ganz anders aus. Dann hieß es Stürmer gegen Torwart und der Stürmer ließ dem Keeper mit einem sehr schönen flachen Schuss ins lange Eck nicht den Hauch eine Chance in diesem Duell. Somit ging der SV Ballenberg II mit 1:0 in Führung. Gab der Spielstand auch nicht wirklich den Spielverlauf wider, so war die Führung zu diesem Zeitpunkt doch auch keineswegs unverdient. Mit diesem 1:0 ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeitpause änderte sich auf Seiten des FSV nichts an der Aufstellung. Dennoch sah das Spiel ganz anders aus als in der ersten Hälfte. Die Tore blieben weiterhin aus, aber Dornberg war ganz klar die dominierende Mannschaft. Über weite Zeiträume verließ der Ball die Hälfte des SV Ballenberg II überhaupt nicht mehr. Der FSV spielte nun hauptsächlich gegen die Uhr. Während dem FSV kein Torschuss glücken wollte verteidigten die Ballenberger, oft auch mit hartem Körpereinsatz, ihre Führung. Sobald sie in Ballbesitz kamen versuchten sie den FSV mit weiten Bällen bis zur Mittellinie auszukontern. Diese konnten teilweise abgefangen werden, fanden aber auch oft ihr Ziel. Doch in den darauf folgenden Sprintduellen waren die Abwehrspieler des FSV meist überlegen und im Strafraum des FSV behielt Aaron Hefner immer die Kontrolle, so dass es in der ganzen zweiten Hälfte zu keiner einzigen guten Torchance für den SV Ballenberg II kam. Auf der anderen Seite des Spielfeldes kam es zu unzähligen vielversprechenden Situationen. Aus dem Spiel heraus, durch Eckbälle oder durch Freistöße konnte der FSV immer wieder in den gegnerischen Strafraum eindringen, doch durch nichts wollte sich auch nur ein einziges Tor erzwingen lassen. So blieb es bei dem 0:1 bis der Schlusspfiff die Partie beendete. Zusammenfassend war das Spiel ein gutes. Woran es fehlte war zweifellos die Konsequenz im Abschluss. Auch die gegen Ende des Spiels immer häufiger auftretenden Alleingänge einzelner Spieler trugen nicht gerade zur Verbesserung des Ergebnisses bei. So konnte der SV Ballenberg II, trotz wenigstens über weite Strecken der zweiten Halbzeit deutlicher Unterlegenheit, diese Partie für sich entscheiden.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: