Für langjährige Gremienarbeit ausgezeichnet

Karl-Heinz Hemberger mit dem Verdienstabzeichen in Gold mit Lorbeerkranz geehrt

Ehrung Staedtetag 2014 Hemberger

Ortschaftsrat Karl-Heinz Hemberger (erste Reihe Mitte) wurde im Rahmen der Städtetags-Hauptversammlung 2014 in Reutlingen von Städtetags-Präsidentin Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, Reutlingen (links) und den Vorstandsvertretern (zweite Reihe v. links nach rechts) Oberbürgermeister Dr. Salomon, Freiburg und den Bürgermeistern Stolz, Stockach und Burger mit dem Verdienstabzeichen des Städtetags in Gold mit Lorbeerkranz ausgezeichnet. (Foto: pm)

Reutlingen. (pm) Bei der Hauptversammlung des Städtetages Baden-Württemberg in der vergangenen Woche in Reutlingen wurde der langjährige stellvertretende Ortsvorsteher, Ortschaftsrat und Stadtrat Karl-Heinz Hemberger aus Oberneudorf mit dem Verdienstabzeichen in Gold mit Lorbeerkranz ausgezeichnet.

Städtetags-Präsidentin Barbara Bosch unterstrich bei dieser besonderen Ehrung die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements. Ratsmitglieder seien Volksvertreter  „par excellence“. Das Wirken der kommunalen Gremien bezeichnete sie als „Graswurzeldemokratie“ und unverzichtbares Fundament des demokratischen Staatswesens.

Der Stellv. Ortsvorsteher von Oberneudorf Karl-Heinz Hemberger gehört seit 1975 dem Ortschaftsrat Oberneudorf an. Über 20 Jahre, von 1989 bis 2009, war er zudem als Stadtrat aktiv. In der diesjährigen Hauptversammlung, so die Vorsitzende, nehme der Tagesordnungspunkt Ehrungen deshalb einen ganz besonderen Raum ein. 1975 fanden die ersten Kommunalwahlen nach der Kommunalreform statt. Daher ehre der Städtetag nun verdiente Gremienmitglieder der „ersten Stunde nach der prägenden Gemeindereform“ für ihr 40-jähriges Engagement.

Die Städtetags-Präsidentin stellte heraus, dass die Verbandsoberen beim Städtetag rechnen können, auch wenn das auf den ersten Blick anders scheine. Zwischen 1975 und 2014 liegen doch nur 39 Jahre und nicht 40. Sie löste das Rätsel, eine der Wahlperioden seit 1975 umfasste nicht fünf, sondern nur vier Jahre – nämlich jene zwischen 1980 und 1984. Eine Laune des Landesgesetzgebers. Um alle Ratsmitglieder dennoch gleich zu behandeln, zählt auch diese vierjährige Wahlperiode bei der Berechnung der Amtsjahre für Städtetagsehrungen als fünfjährige Amtszeit. Entscheidend für die Städtetagsehrung sei die achtmalige Bestätigung der Geehrten an den Wahlurnen seit 1975, hob sie hervor. „Eine herausragende Lebensleistung für ihre Heimat!“, zollte sie Karl Heinz Hemberger Anerkennung. Dieser Würdigung schloss sich auch Bürgermeister Burger an und lobte den vorbildlichen Einsatz von Karl Heinz Hemberger für die Allgemeinheit. Der noch heute als Stellv. Ortsvorsteher aktive gehöre der Generation an, der es durch ihr integratives Engagement gelungen sei, dass das Gemeinwesen „Neue Stadt Buchen“ sich so positiv entwickelt habe, dass die „eine Stadt in 14 Teilen“ in ihrer bunten Vielfalt für die junge Generation heute als gewachsene Gemeinschaft eine pure Selbstverständlichkeit sei. 

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