Johannes-Diakonie will zukunftssicher planen und gestalten

Sozialpolitikerin MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel und der Inklusionspolitische Sprecher MdL Thomas Poreski, besuchen die Johannes Diakonie am Standort Mosbach um mit der größten Behinderteneinrichtung des Landes über die Umsetzung des WTPG zu sprechen

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Das Bild zeigt von links nach rechts  der Pädagogische Vorstand Jörg Huber, Wohnbereichsleiterin Marianne Holzwarth, MdL Thomas Poreski, MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel und Vorstandsvorsitzender Dr. Hanns-Lothar Förschler. (Foto: pm)

Mosbach. (pm) Die Johannes-Diakonie steht mit 1.750 Wohn- und ca. 2 000 Werkstattplätzen als größter Träger in der Behindertenbetreuung Baden-Württembergs vor vielen zukunftsgestaltenden Aufgaben.

Die Sozialpolitikerin und Betreuungsabgeordnete des Neckar-Odenwald-Kreises, MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel sprach gemeinsam mit dem Inklusionspolitischen Sprecher der grünen Landtagsfraktion, MdL Thomas Poreski, mit dem Vorstand der Johannes Diakonie über die vielfältigen Herausforderungen, die sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention ergeben.

Dezentrale, häufig ambulant aufgestellte Angebote ersetzen für immer mehr Menschen mit Behinderungen die klassische „Einrichtung“. Die grün-rote Landespolitik unterstützt diesen Strukturwandel mit Rat und Tat, so Thomas Poreski.

Inhaltlich sei man hier ganz bei der Landesregierung, wie Vorstandsvorsitzender Dr. Hanns-Lothar Förschler betonte, dennoch sei es eine Aufgabe gigantischen Ausmaßes, die baulichen Voraussetzungen dafür zu schaffen und nachhaltig zu planen.

Gemeinsam beleuchtete man die Ist- und Werden-Situation und konnte in einem sehr konstruktiven Gespräch die Modelle zur zukünftigen Entwicklung der Johannes-Diakonie diskutieren. Das Fachwissen, die Kompetenz und der Weitblick des Fachpolitikers Thomas Poreski fanden bei den Beteiligten allgemein hohe Anerkennung und man wird miteinander in engem Kontakt bleiben.

MdL Charlotte Schneidewind: „Grün-Rot reagiert mit dem WTPG auf die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen. Anders als früher wollen heute die Menschen, die Hilfe und Begleitung im Alltag oder Pflege benötigen, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben und nicht mehr allein die Wahl haben zwischen Heim oder häuslicher Pflege. Sie wollen vielmehr entsprechend ihrem jeweiligen Hilfebedarf aus einer breiten Palette von Wohn- und Betreuungsformen, die für sie beste Alternative auswählen können. Es freut mich, dass die Johannes-Diakonie sich hier auf den Weg gemacht hat, die Zukunft der Einrichtung den veränderten Bedingungen anzupassen. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung und alle Beteiligten werden davon profitieren können. Ich werde den Entwicklungsprozess als Sozialpolitikerin und Betreuungsabgeordnete des Neckar-Odenwald-Kreis gerne begleiten.“ 

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