Eisenbahnbrücke mit 600-Tonnen-Kran eingehoben

Bad Wimpfen. (pm) Kurz vor 12 Uhr gab heute der Konzernbevoll- mächtigte der Deutschen Bahn für das Land Baden-Württemberg, Eckart Fricke, das Startsignal zum Einheben der neuen Eisenbahnbrücke in Bad Wimpfen. Die zweigleisige, rund 400 Tonnen schwere Stahlbrücke war in den letzten Wochen vormontiert und in den Nachtstunden etwa 600 Meter weit an den endgültigen Standort transportiert worden. Dort hob ein 600-Tonnen- Raupenkran das Bauwerk in seine endgültige Position.

Dazu Eckart Fricke: „Der heutige Einhub der Brücke ist ein wichtiger Schritt für die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke zwischen Bad Friedrichshall- Jagstfeld und Bad Rappenau. Er kommt aber leider zu spät, so dass wir die Strecke nicht planmäßig Mitte Dezember in Betrieb nehmen können. Wir bedauern das sehr, da wir schon im Sommer terminsichernde Maßnahmen erarbeitet und bis zuletzt mit großem Einsatz aller Projektbeteiligten darauf hingearbeitet haben, rechtzeitig fertig zu werden.“ Nicht vorhersehbare bautechnischer Probleme im Bereich des Baugrundes erforderten eine Neuplanung sowie eine erheblich aufwändigere Gründung der Brückenwiderlager. Dies führte dazu, dass sich Einbau und Fertigstellung der Brücke verzögerten. Davon betroffen ist auch die Fertigstellung der Station Bad Wimpfen.

Bis zum Abschluss der Arbeiten in Bad Wimpfen wird der Schienenersatz- verkehr auf dem Streckenabschnitt Bad Friedrichshall-Jagstfeld–Bad Rappenau fortgeführt. Die Deutsche Bahn AG wird dazu in Kürze über den ab 14. Dezember 2014 gültigen Ersatzfahrplan informieren.

Die Arbeiten an allen übrigen Stationen des Projekts „Stadtbahn Heilbronn Nord“ sind bereits oder werden planmäßig abgeschlossen. Diese Stationen gehen wie geplant am 14. Dezember 2014 in Betrieb.

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