„Konsolidierung als Chance und Herausforderung“

MdB Nina Warken informiert sich bei DHBW-Rektorin Professor Dr. Jeck-Schlottmann

Warken DHBW

(Foto: pm) 

Mosbach. „Die DHBW Mosbach bleibt trotz der Turbulenzen in den vergangenen Monaten stark aufgestellt. In unserem zuletzt doch häufig durch Reformen in Mitleidenschaft gezogenen ländlichen Raum ist und bleibt sie eine Erfolgsgeschichte“, so die Bundestagsabgeordnete Nina Warken nach ihrem Gespräch mit der Rektorin der DHBW Mosbach Professor Dr. Gabi Jeck-Schlottmann.

Zuvor hatten Jeck-Schlottmann und die Bundestagsabgeordnete die Situation der Hochschule nach der Gründung der neuen DHBW Heilbronn diskutiert. Anstatt die Vergangenheit um die Abspaltung zu rekapitulieren, schaute man dabei in die Zukunft der Dualen Hochschule.

Derzeit studieren etwa 3600 Studierende an der DHBW, 3100 am Standort Mosbach sowie 500 am Campus Bad Mergentheim. Insgesamt beschäftigt die DHBW rund 75 Professoren und 160 nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter. Hinzu kommen rund 1000 Lehrbeauftragte.

„Trotz eines leichten Rückgangs der Studierenden in den letzten zwei Jahren sind all diese Zahlen sehr erfreulich, denn die Überlast in den vergangenen Jahren war enorm. In den letzten 10 Jahren hatten wir unter allen Dualen Hochschulen in Baden-Württemberg prozentual das mit Abstand stärkste Wachstum“, so Jeck-Schlottmann gegenüber Warken. Die Rektorin stellte aber zugleich fest, auch wenn das Ministerium in Stuttgart eine Planzahl von 4230 Studierenden in Mosbach und Bad Mergentheim vorsehe, stoße man bereits heute mit den aktuellen Zahlen in Mosbach an die Kapazitätsgrenzen. „Die Container im Lohrtalweg werden uns in jedem Fall vorerst erhalten bleiben“, so die Rektorin.

Gleichzeitig ließ Jeck-Schlottmann keinen Zweifel daran, dass sie die DHBW für die Zukunft gut gerüstet sehe. „Mit unserer internationalen Ausrichtung, der Fokussierung auf Qualität in der Lehre und weiteren Aspekten wie familiengerechte Hochschule haben wir früh wichtige Weichen gestellt.“ Und auch wenn es immer mal wieder Unkenrufe von Studierenden und Außenstehenden bezüglich der Parkplatzsituation, des fehlenden Wohnheims oder des eher ruhigeren ländlichen Nachtlebens gebe, sei man mit dem Zwei-Campus-System in Mosbach und Bad Mergentheim sehr gut aufgestellt. „In der Öffentlichkeit zu kurz kommt meines Erachtens die exzellente Ausbildung und Betreuung, die den Studierenden bei uns zuteilwird. Ein klares Indiz dafür sind auch die Bestnoten, die die DHBW Mosbach bei den jährlichen Evaluationen hierfür bekommt. Diese hervorragenden Zeugnisse der Hochschule im ländlichen Raum machen uns stolz. Vielleicht muss man sie noch etwas häufiger betonen“, so die Rektorin.

Trotz dieser guten Nachrichten richtete die Professorin auch mahnende Worte an die Abgeordnete. So engagierten sich an der DHBW Mosbach zum großen Teil Firmen aus dem Wirtschaftsraum Odenwald-Hohenlohe-Franken. Sowohl Unternehmen als auch DHBW seien sehr zufrieden mit der Partnerschaft. Dennoch führt die räumliche Nähe zur DHBW Heilbronn teilweise zu Überschneidungen bei der Akquise von Studienplätzen bzw. neuer Dualer Partner. „Hier muss die Politik ein wachsames Auge haben, dass gegebene Zusagen auch eingehalten werden“, so Jeck-Schlottmann. Auch bedürfe es weiterer Investitionen in die Infrastruktur rund um die DHBW in Mosbach.

Warken bedankte sich bei Jeck-Schlottmann für das Gespräch und betonte: „Ich weiß um die immense Bedeutung der DHBW für die Stadt Mosbach, aber auch für die ganze Region. Ich bin mir sicher, dass die positive Entwicklung der DHBW Mosbach durch die Neugründung der DHBW Heilbronn nicht beeinträchtigt ist.“ Sie werde sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die Erfolgsgeschichte DHBW Mosbach an zwei Standorten weitergeschrieben werde, versicherte Nina Warken abschließend. 

Infos im Internet:

www.nina-warken.de

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