Rückschlag für „Skyhookers“ im Heimspiel

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TSV Buchen – TSG Wiesloch II (65:78)

Buchen. (pm) Die Buchener Landesliga-Basketballer mussten im fünften Saisonspiel ihre zweite Niederlage hinnehmen und rutschen somit von der Tabellenführung auf den vierten Platz, punktgleich mit dem Zweit- und Drittplatzierten, ab. Die TSG Wiesloch II holt sich dagegen mit dem Auswärtssieg über Buchen vorerst die Spitzenposition.
Dabei war man in Buchen am vergangenen Samstag vor der Partie noch guter Dinge. Spielertrainer Christian Saur konnte mit Ausnahme von Kristof Haas auf alle Spieler des Kaders zurückgreifen und somit sein Team bestmöglich gemäß dem Gegner ausrichten. Außerdem konnte man mit den Leistungen aus den ersten vier Spielen durchaus zufrieden sein. Das einzige Fragezeichen war nur, wie sich die dreiwöchige Spielpause auf den Spielfluss der Buchener auswirken wird. Zunächst schien dieser unbeschadet durch die spielfreie Zeit gekommen zu sein: Schöne und schnelle Passstafetten bescherten den „Skyhookers“ zu Beginn der Partie immer wieder gute Korbmöglichkeiten, deren erfolgreiche Ausbeute die Gäste meist nur durch ein Foulspiel zu verhindern wussten. Leider konnte Buchen die daraus resultierenden Freiwürfe aber nicht hochprozentig genug verwerten, was sich auch über die restliche Partie nicht mehr ändern sollte. So betrug die Führung nach ca. fünf Spielminuten „nur“ vier Punkte (11:7). Die Gäste spürten mit zunehmender Spielzeit die Unsicherheit, welche viele Buchener Spieler an diesem Tag ausstrahlten, und kamen somit über eine aggressivere Verteidigung und viel Selbstvertrauen im eigenen Angriff immer besser ins Spiel. Gegen Ende des ersten Viertels gelang der TSG Wiesloch in der Offensive beinahe alles, sodass sich die Buchener binnen fünf Minuten 20 Punkte einschenken ließen (20:27). Hatte man in der bisherigen Saison doch vor allem Defensiv überzeugt, konnte Spielertrainer Christian Saur mit derart vielen Gegenpunkten nach nur zehn Minuten nicht zufrieden sein.

Dementsprechend agierte man nun variabler in der Verteidigung und versuchte somit den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Dadurch konnte man zwar der kurzzeitigen Überlegenheit der TSG Wiesloch Einhalt gebieten, selbst aber aufgrund einer sehr schwachen Trefferquote keine entscheidenden Akzente setzen, sodass zur Halbzeit ein acht Punkte Rückstand auf der Anzeigetafel aufleuchtete (36:44). Doch noch war nichts verloren – man wollte die Partie unbedingt noch drehen.

Dementsprechend startete man hochmotiviert in die zweite Hälfte und versuchte sich auch nicht von dem einen oder anderen unverständlichen Pfiff der Unparteiischen aus dem Konzept bringen zu lassen. Dies gelang über weite Strecken des dritten Spielabschnitts sehr gut, sodass man trotz schwacher Trefferquote den Rückstand dezimieren konnte (54:58). Auch im letzten Spielabschnitt blieb die Partie in den ersten drei Minuten weiter offen (59:63), ehe die „Skyhookers“ unerklärlich total einbrachen und bis zum Schluss keinen Korb mehr aus dem Spiel erzielten. Die letzten sechs Punkte auf dem Buchener Konto wurden alle von der Freiwurflinie geworfen, von welcher man an diesem Tag insgesamt nicht mal 50 Prozent der Versuche versenken konnte. Somit war die 65:78-Niederlage am Ende unter anderem der schwachen Trefferquote geschuldet, wenngleich der Sieg für Wiesloch natürlich verdient war.

Nach dem Spiel waren Spieler und Trainer der „Skyhookers“ enttäuscht über die eigene schwache Vorstellung. Allerdings ließ man sich selbst keine Zeit den verlorenen Punkten lange nach zu trauen, sondern formulierte selbstbewusst und unter der Kenntnis des eigentlichen Potentials als Saisonziel am Ende zu den besten drei Mannschaften der Liga zu gehören. Dies ist mit Sicherheit kein einfaches Unterfangen, allerdings sind sich Spieler und Trainer einig, dass man die Fähigkeiten dazu allemal besitzt.

Mit konzentrierter Trainingsarbeit in den nächsten zwei Wochen will man dies im nächsten Saisonspiel, am Samstag, den 22. November, um 17 Uhr, gegen den LSV Ladenburg in heimischer Halle unter Beweis stellen.

Es spielten und punkteten: J. Lemp (14 Punkte/1 Dreier), D. Ceh (13), M. Junemann (12/2), C. Saur (10/2), J. Przybylski (7/1), D. Hartmann (5), N. Schäfer (2), T. Schmid (2), M. Saur, M. Hartmann, N. Heydler und L. Haas.

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