Schiri mit fragwürdigen Entscheidungen

SV Fortuna Bretzingen – FSV Dornberg 2:2

Bretzingen. Am Sonntag traf der FSV Dornberg auf die zweite Mannschaft des SV Fortuna Bretzingen. Ein Spiel, das schon deshalb sehr spannend war, weil beide Ortschaften nahe

beieinander liegen und daher viele der Spieler einander kennen.

In der Anfangsphase des Spiels war der SV Bretzingen eindeutig die überlegene Mannschaft. Bestimmt ist hierfür unter anderem auch die Tatsache verantwortlich, dass mehrere Spieler des FSV gesundheitlich angeschlagen waren und einige gar nicht erst mit zum Spiel antreten konnten. So dauerte es eine Weile, bis der FSV seinen Rhythmus fand. Die dadurch entstehenden Lücken nutzten die Gegner aus, wo immer sich die Gelegenheit ergab. Der erste Torschuss des SV Bretzingen brachte bereits die 1:0- Führung ein. Zwar konnte der Angreifer die Abwehr des FSV nicht umgehen, doch er kam nahe genug an den Sechzehner heran um einen Fernschuss versuchen zu können. Zuerst hatte es den Anschein, als hätte er den Ball ein gutes Stück zu hoch geschossen. Doch dieser fiel im letzten Moment noch ins Tor. So führte der SV Bretzingen nach einer Viertelstunde Spielzeit nicht unverdient, aber doch unerwartet, weil gerade diese Situation alles andere als vielversprechend gewesen war. Umso größer war der Jubel, als nur wenige Minuten später Roody Alkhaled den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielen konnte. Nachdem sich Eugen Litvin auf der linken Seite den Ball erkämpft hatte konnte sich Roody Alkhaled gegen mehrere Gegner durchsetzen und kam zum Abschluss. Das Tor fiel auf die gleiche Art, wie zuvor der Führungstreffer für den SV Bretzingen. Ein hoher Schuss aus relativ großer Entfernung der sich im letzten Moment unerwartet doch noch ins Tor senkte. Nun hatte sich der FSV in das Spiel hinein gefunden und es war eine Begegnung auf Augenhöhe.

In der zweiten Halbzeit verbesserte sich die Leistung des FSV noch weiter. Etwa in der Mitte der zweiten Hälfte schlug Eugen Litvin eine weite Flanke vor das gegnerische Tor. Und wieder war es Roody Alkhaled, der, diesmal mit dem Kopf, dem Torwart um einen Sekundenbruchteil zuvor kam und dem FSV die 2:1-Führung bescherte. Im Weiteren wurde der Spielfluss wiederholt von fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters unterbrochen. Darunter waren einige Abseitsentscheidungen, in denen der Schiedsrichter anders entschied, als die Spieler es erwartet hätten. Es gab aber auch andere Entscheidungen. Als ein Ball in den Sechzehner des FSV gespielt wurde kam es zu einem Duell zwischen Torhüter Aaron Hefner und einem gegnerischen Spieler. Aaron Hefner war zuerst am Ball und hatte diesen sicher. Der Gegner der um jeden Preis das Tor erzielen wollte rannte ungebremst weiter und dem Torhüter mit beiden Beinen in den Rücken. Die Spieler des FSV waren einigermaßen erstaunt, dass diese Aktion für den Angreifer ohne Folgen blieb. Im weiteren Spielverlauf häuften sich Entscheidungen die jedenfalls aus Sicht des FSV klare Fehlentscheidungen waren. Den, zugegebenermaßen oft ziemlich lauten Hinweis darauf von Seiten der Spieler bestrafte der Schiedsrichter mit insgesamt drei gelben Karten gegen den FSV. Besonders ärgerlich war, dass dann auch noch kurz vor Schluss der Ausgleichstreffer fiel. Der SV Bretzingen hatte einen Freistoß. Diesen konnte der Torwart des FSV halten, im Gegensatz zu dem Nachschuss. Damit stand es 2:2. Das Ärgerliche daran war, dass der Bretzinger Spieler dem Torwart den Ball aus der Hand geschossen hatte, was aber vom Schiedsrichter nicht gesehen wurde.

Für den FSV ist dieses Unentschieden ein unglückliches Ergebnis. Dennoch war das Spiel an sich nicht schlecht und ein Sieg bis zur letzten Minute noch möglich. Bei dem aktuellen Trend und den personellen Ausfällen in der Mannschaft ist es schon erfreulich, dass das Spiel nicht verloren wurde.

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