Der Region ein Gesicht geben

Studiengang Onlinemedien präsentierte die vierte Ausgabe der „StadtLandFluss-Geschichten“

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Foto: pm)

Mosbach. (pm) Beeindruckt zeigten sich am vergangenen Donnerstag die Zuschauer, die zur Filmpremiere der StadtLandFluss-Geschichten gekommen waren. Sechs Projektgruppen des Studiengangs Onlinemedien der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach präsentierten dort ihre Dokumentarfilme über ausgewählte Mosbacher Bürger. Moderiert wurde der Abend von Dr. Alexander Dambach vom Südwestrundfunk.

„Der Region ein Gesicht geben“, so beschrieb Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann in ihrer Begrüßung die Wirkung der Filme, die in sechs bis acht Minuten Filmlänge die Charaktere eindringlich und emotional darstellen. Bereits zum vierten Mal fand das Projekt „StadtLandFluss-Geschichten“ statt. „Dass so viel Arbeit dahinter steckt, hätten wir nicht gedacht“, gaben die Studierenden zu, die der Moderator nach ihren Erfahrungen befragte.

Doch der Aufwand hat sich gelohnt, die Protagonisten der Filme könnten unterschiedlicher nicht sein: vom Fotografen, der sich am liebsten bei Death Metal entspannt, über die Inhaberin eines eritreischen Lokals in Neckarelz bis hin zum Vorsitzenden des Fischereivereins Mosbach.

Die Themen wurden per Losverfahren unter den Studierenden verteilt. Danach übernahmen sie in kleinen Gruppen alle Aufgaben selbst. Vor dem ersten Dreh musste das Drehbuch fertig sein, damit die Filme einen roten Faden bekamen. Die Teams produzierten meist Filmmaterial von zwei Stunden Länge, das sie über Tage hinweg sammelten. Dies war dann auf wenige Minuten zu kürzen. Entstanden ist dabei ein Mosaik von verschiedensten Momentaufnahmen aus dem Leben Mosbacher Bürger. Dabei handelt es sich um folgende Filmbeiträge:

„Gewinnen kommt von ganz allein“
Ein Film über Franz Hauß vom SV Germania Obrigheim, gedreht von Daniel Reinhard, Matthias Schmitt, Daniel Tress und Jill Zander.

„Schön bunt“
Ein Film über Janina Kretz, Inhaberin des Mosbacher „Stoffmädle“, gedreht von Laura Krebs, Melanie Krug, Patricia Link und Alica Widmann.

„Entweder man bringt die Geduld mit oder man lernt sie“
Ein Film über Thomas Nawotka, Vorsitzender des Fischereivereins Mosbach, gedreht von Philipp Buller, Mirjam Bornschein, Thomas Fischer und Stefanie Hafender.

„Etwas ins Rollen bringen“
Ein Film über Barbara Klein, Geschäftsführerin der „Inputt“ Abenteuer-golfanlage im Elzpark, gedreht von Marcel Engelmann, Lukas Gassner, Tabea Meingast und Lisa Vogt.

„Wir sind einfach mitgegangen“
Ein Film über Gloria Lopez, Geschäftsführerin des eritreischen Lokals „Little Africa“ in Neckarelz, gedreht von Elly Ackermann-Jones, Elena Becker, Nicole Scherer und Lisa Smuikat.

„Licht und Schatten“
Ein Film über Daniel Mackert, Profi-Fotograf aus Neckarelz und Gitarrist der Metalband „Stillborn“, gedreht von Timo Kannegießer, Lena Kleinknecht, Immanuel Sterzik und Jan Wirth.

Der Initiator und Mentor des Projekts, Prof. Dr. Thomas Wirth, bedankte sich zum Abschluss des Abends bei den Dozenten Alexander Kleider und Daniela Michel von der DOKWERK Filmkooperative aus Köln/ Barcelona. „Es ist etwas ganz Besonderes, dass es Ihnen immer wieder gelingt, Studierende, die zum ersten Mal an einem eigenen Filmprojekt arbeiten, zu derart beeindruckenden Ergebnissen zu führen.“ Und: „Wir werden das Projekt im Studiengang weiter verfolgen und im Herbst 2015 wird die fünfte Staffel StadtLandFluss-Geschichten zu sehen sein.“

Die Filme sind sowohl auf der Homepage www.stadtlandflussgeschichten.de als auch auf Youtube abrufbar: www.youtube.com/slfgeschichten.

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