Angeschossener Keiler verletzt Jäger schwer

Zweifach getroffenes Wildschwein geht zum Gegenangriff über

Hohenlohekreis.
(ots)
Am Freitag, 21.11.2014,
gegen 22.30 Uhr, erreichte zunächst die Rettungsleitstelle Hohenlohe
die Meldung, dass ein Wildschwein einen Fußgänger angegriffen und
verletzt habe. Vor Ort konnte dann von den Rettungs- und
Polizeikräften festgestellt werden, dass wohl ein kapitaler und durch
einen Schuss verletzten Keiler, den ihn verfolgenden Jäger
angegriffen hat. Zunächst schoss wohl der Jagdpächter von einem
Hochsitz auf das Wildschwein. Obwohl das Schwein getroffen wurde
rannte es zunächst in Richtung Golfplatz davon. Der Jäger und ein
Jagdnachsucher machten sich mit Spürhund auf die Suche nach dem
verletzten Schwein. Da sich die beiden bei der Suche schließlich
voneinander entfernten ging der Waidmann zu seinem in der Nähe
geparkten Fahrzeug zurück. In dieser Zeit schlug der Jagdhund des
Nachsuchers an und stellte den Keiler. Durch das Jagdgetümmel und den
Lärm kam der Waidmann schließlich von seinem Fahrzeug zurück und
feuerte erneut auf das Tier. Jetzt ging der Keiler jedoch zum Angriff
über und verletzte den Nachsucher mit seinen Hauern am Unterschenkel.
Der Mann erlitt eine klaffende und stark blutende Verletzung. Der
Keiler konnte kurz darauf in einem nahegelegenen Rapsfeld durch einen
erneuten Schuss zur Strecke gebracht werden.

Glücklichen Umständen
ist es zu verdanken, dass die Sache nicht noch schwerer ausging. Es
fehlten nur Zentimeter und die Arterie des Nachsuchers wäre vom
Keiler getroffen worden. Der Helfer des Jägers musst von den
Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

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3 Kommentare

  1. Gutes Schwein. Leider kommt es zu selten zu solchen Notwehrsituationen, oder es werden gar Unschuldige angegriffen die den Tieren nichts Böses wollen. Ein Wildschwein greift nie grundlos an.
    Und jetzt dürfen auch noch alle Versicherungsnehmer für dieses blödsinnige Hobby die Zeche zahlen. Der Transport war sicher teuer.
    Jäger haben zwar extra Unfallversicherungen, zahlen aber sogenannte Gruppenverträge nur einen Bruchteil wie andere.
    Beispiel Hundehaftpflicht: Ein normaler Hundebesitzer zahlt für 2 Hunde ca. 160€/Jahr. Ein Jäger gerade einmal 29€, und dabei sind ihre Hunde weitaus gefährlicher und sollten als Kampfhunde laufen da sie auf das Töten trainiert, scharf gemacht, werden. Man bildet sie oftmals Tierschutzwidrig an lebenden Tieren aus.
    Somit subventionieren alle Hundehalter indirekt auch noch den möglichen Haustierabschuss ihrer Hunde oder das zerfleischen der Katzen durch Jagdhunde. So etwas gibt es nur in einer Bananenrepublik. Die Versicherung die solch billige Angebote macht findet man auf den Webseiten der Jagdverbände, von dort stammen auch die Zahlen.

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