Haltungsverbot nach Brandkatastrophe gefordert

Scheringen/Stuttgart (pm)  Bei einem Scheunenbrand in  Scheringen starben am Montag laut Medienberichten zahlreiche Tiere (NZ berichtete). Das Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser konnte durch den Einsatz der Feuerwehr noch knapp verhindert werden. Der Verein Menschen für Tierrechte, Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V. hat nun beim zuständigen Veterinäramt ein Tierhaltungsverbot den verantwortlichen Landwirt gefordert. Dieser habe nicht alle nötigen Brandschutzvorkehrungen ergriffen, die eine frühzeitige Rettung aller Tiere ermöglicht hätten. Auch sollen in Limbach künftig die Brandschutzauflagen verschärft werden.

„Laut Tierschutzgesetz ist jeder Tierhalter für das Wohlergehen „seiner“ Tiere verantwortlich“, so Dr. Tanja Breining, wissenschaftliche Fachreferentin beim Verein Menschen für Tierrechte, Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V. „Wenn der Landwirt nicht die nötigen Brandschutzvorkehrungen trifft, muss das zuständige Veterinäramt weitere Tiere durch ein Haltungsverbot vor einem ähnlichen Schicksal schützen.“

Jedes Jahr werden bundesweit Millionen Rinder in Ställen und Scheunen eingepfercht und aufgrund ihres Fleisches getötet, sobald sie das gewünschte Schlachtgewicht erreicht haben. Nur wenige von ihnen haben Auslauf und spüren die Sonne oder das Gras unter ihren Füßen. Dabei sind Rinder intelligente und liebenswerte Tiere, die Freundschaften schließen und Familien gründen. Werden sie zum Schlachthof gebracht, schreien sie vor Angst. Viele sind nicht einmal vollständig betäubt, wenn man sie aufschneidet.

Zahlreiche pflanzliche Alternativen wie Gemüse, Getreide, Fleischalternativen auf Soja-, Seitan- oder Lupinenbasis, machen den Verzehr von Tieren und tierischen Produkten überflüssig. Eine vegane Lebensweise schützt nicht nur die Tiere, sondern auch die Umwelt und unsere eigene Gesundheit.

Anmerkung der Redaktion: Die Forderung der Tierschützer basiert auf der zunächst verbreiteten Zahl von 20 verendeten Rindern, die aufgrund von Polizeiangaben auch von NOKZEIT – und weiteren Medien verbreitet wurde. 

 

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32 Kommentare

  1. super da sieht man mal was dabei rauskommt wenn irgendwelche falsche informationen zu frühzeitig rausgegeben werden ,ohne diese auf ihren wahrheitsgehalt zu überprüfen.
    es sind fast alle tiere gerettet worden u ich glaub der landwirt hat bei ausbruch des brandes alles in seiner macht stehende getan um seine tiere zu retten.
    u ich glaub nicht das einer von den personen die so etwas fordern vor ort waren u gesehen habe wie dramatisch dieser tag war, denn sonst würde sie so etwas nicht fordern bzw eine forderung stellen auf grund von verbreiteten unwahrheiten.

  2. Warum wird diese Forderung die totaler Schwachsinn ist, hier veröffentlicht obwohl sich herausgestellt hat, dass der Großteil der Tiere überlebt hat

  3. Jeder Leser will immer schneller wissen, was passiert ist. Sobald irgendwo ein martlnshorn zu hören ist, gehe Dutzende von Nachrichten bei ins ein, um zu erfahren, was passiert ist. Diesen Informationswünschen versuchen wir – und alle anderen Medien auch – diesen Wünschen nachzukommen. Dabei sind wir auch auf Partner, in diesem Fall die Polizei angewiesen. Dass es dabei zu Fehlinformationen kommt ist sehr bedauerlich, aber bei aller Sorgfalt nicht auszuschließen.
    Während wir regelmäßig nachberichtet und die Zahl schnell korrigiert bzw. die Zweifel benannt haben, dauerte es bei andern Publikationen bis zum nächsten Mittag. In gedruckten Publikationen ließ sich gar nichts mehr zurück holen.
    Wir werden die Organisation auf die niedrigere Zahl hinweisen, gehen aber davon aus, dass es letztlich nicht um die Zahl der toten Tiere geht, sondern um die Tatsache, dass es welche gab.

  4. Aus Sicht der Notfallseelsorge ist eine schnelle Berichterstattung ein großes Problem. Schnelle Information ist nicht alles… Muss es sein dass Angehörige per Facebook von einem schlimmen Unglücksfall erfahren?? Zählt leider alles nicht denn Klicks sind wichtiger…

  5. Also langsam verstehe ich nichts mehr.Von mir aus kann diese blöde ZiegeSoja uns Stroh fressen bis die Wampe platzt.Ich steh halt mehr auf Schnitzel und Sauerbraten.Dabei wird es auch bleiben.

  6. War jetzt an keinem speziellen Fall gekoppelt… Eher grundsätzlich… Ich habe nichts gegen die Arbeit von NOKZeit, aber ihr solltet immer dran denken dass schnelle Information nicht alles ist.

  7. Da fällt mir nichts mehr dazu ein! Da versucht wieder ein Verein auf Kosten anderer Aufmerksamkeit zu bekommen. Was sind den bitte die nötigen Brandschutzvorkehrungen die nicht eingehalten wurden? Man sollte langsam mal die Kirche im Dorf lassen…..

  8. Ich kenne Menschen die bei einem Verkehrsunfall andere getötet haben und sind nach 3 Monate wieder hinter Steuer gesessen ! Ich kenne Menschen die Kinder geschlagen haben und dürfen trotzdem Eltern bzw. Lehrer noch sein. Ich war bei einem scheunenbrand dabei da Tiere zurück in den brennenden Stall gerannt sind Es ist schlimm meiner Meinung nach Lebensgewohnheiten anhand von dramatischen Unfällen noch mehr Unheil zuzutan! Es es schlimm selbst ernannte Juristen manche tierwohlgesetze besser lesen können wie Menschenrechte! Desweiteren bin ich selbst im Sommer Opfer eines Brandes geworden und kann aus Erfahrung sprechen dass die Menschen die sowas betrifft echt auf dramatisierende presse und sensationsgeile Bevölkerung kein Bock haben.

  9. Mir fällt da auch nix mehr ein.
    Die Brandschutzvorkehrungen sehen wahrscheinlich so aus :
    Rauchmelder und autom. Löscheinrichtung einbauen, das die Tiere bei Alarm “ geordnet und ruhig den Stall verlassen “ können und sich am ausgewiesenen Sammelplatz einfinden. Der Ort des Sammelplatzes ist dem Rettungsplan zu entnehmen, welcher an jedem Fressplatz bzw. Liegebox angebracht ist.
    Alle 2 Wochen muß dann eine Brandschutzübung durchgeführt werden , mit FW und Co, damit die Tiere das nicht vergessen und genau Wissen wie sie sich zu Verhalten haben.
    Da läuft doch was aus dem Ruder liebe Gemeinde.

  10. Es ist eine Frechheit so etwas zu schreiben…. Solche Tanten können eben nur durch solche Ereignisse wie dem Brand in Scheringen auf sich Aufmerksam machen, weil sie im Leben noch nichts erreicht haben. Ich glaube in erster Linie muss man froh sein, dass es zu keinem Personenschaden gekommen ist und die Helfer vor Ort wussten besser was sie mit den Tieren machen, wie so eine sojaessende Tierschützerin.. Bevor man Irgendetwas über Tierschutz redet, sollte man sich vorher mal ein Bild davon machen, dennn dann würde man sehen dass es den Tieren gut geht. mfg.

    • Was heißt den hier Unerheblich? Ohne diese Falschmeldung wäre diese gewisse Frau Dr. doch gar nicht tätig geworden. Gut dass die Forderung ins Leere läuft! Wenn diese Dame ein Haltungsverbot fordert, fordere ich im Gegenzug ein Verbot dieses Vereins!

      • Dann hätte es die Meldung gegeben, dass fünf Tiere verendet sind. Das hätte die gleiche Anzeige zur Folge gehabt. Wurde per Mail vom Verein bestätigt. Daher unerheblich. Tote Tiere – Forderung nach Haltungsverbot.

  11. Daniel reg dich nicht auf bringt nichts!
    So was kann nur jemand fordern der keine Ahnung von so was hat.
    Solche Leute können nur drüber schreien aber wenn es bei ihnen brennt dann schnell weg, ja nicht sich in Gefahr bringen. Das Tiere raus geschafft wurden so lange es noch ging ohne selbst dem Feuer/ Rauch zu erliegen, davon spricht keiner.

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