Landkreis Nr. 1 bei den erneuerbaren Energien

Junge Union diskutierte mit Landrat Dr. Brötel

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) „Erneuerbaren Energien, medizinische Versorgung, Breitbandausbau oder ganz aktuell die Asylfrage – auf der Agenda des Neckar-Odenwald-Kreises stehen derzeit mannigfach Themen, die uns als junge Generation in besonderem Maße betreffen. Großartig ist es daher, dass unser Landrat Dr. Achim Brötel persönlich Zeit gefunden hat, uns darüber zu berichten und mit uns zu diskutieren“, so der JU-Kreisvorsitzende Dr. Mark Fraschka, zur Eröffnung der konstituierenden Vorstandssitzung der Jungen Union Neckar-Odenwald.

Landrat Brötel berichtete, dass entgegen vieler Unkenrufe  der Neckar-Odenwald-Kreis im Ganzen für die Zukunft gut aufgestellt sei. So wurden im Landkreis trotz massiver Zentralisierungsmaßnahmen in den vergangenen 10 Jahren mehr als 3000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Zum derzeit virulenten Thema Asyl hatte Brötel klare Worte parat. So sei es ein  besonderes Anliegen des Kreises, den Menschen in Not zu helfen. Momentan seien rund 500 Flüchtlinge im Neckar-Odenwald-Kreis untergebracht – eine Zahl, die 2015 weiter steigen werde. „Die Aufnahme und Betreuung der Flüchtlinge, z.B. mit Deutschunterricht ist eine große Herausforderung, bei der zahlreiche Sozialarbeiter und ehrenamtlich Engagierte einen hervorragenden Job leisten. Hierfür müsste man viel häufiger Danke sagen“ so der Landrat. Ungeachtet dessen müsse man auch bezgl. des Missbrauchs beim Asylrecht wachsam bleiben. Um sich noch ausführlicher mit dem Thema Asyl zu befassen, plant die Junge Union zusammen mit der hiesigen Bundestagsabgeordneten und Berichterstatterin im Innenausschuss für Asylfragen, Nina Warken, Anfang des kommenden Jahres eine Asylbewerberunterkunft im Kreis zu besichtigen.

JU LR Broetel

(Foto: pm) 

Angesprochen wurde auch das Thema Energieerzeugung durch erneuerbare Energien. Hier belege der Neckar-Odenwald-Kreis mit einer rechnerischen Eigenversorgungsquote von 51 Prozent den ersten Platz unter allen Landkreisen in Baden-Württemberg. Ein Spitzenplatz, auf den man durchaus stolz sein könne, so der Landrat. Nachholbedarf sieht Brötel hingegen im Bereich der Infrastruktur, sei es im Breitbandausbau als auch im Straßenbau. „In beiden Fällen spielt die grün-rote Landesregierung leider ein unrühmliche Rolle“, so Dr. Brötel. Beim Thema Breitbandausbau habe der NOK inzwischen Mangelns Mittelbereitstellung die Rolle des einstigen Vorzeigelandkreises längst eingebüßt und auch die Entscheidung der Landregierung in den vergangenen Jahren keine Straßen zu bauen, war gerade für die Entwicklung des ländlichen Raums kontraproduktiv, waren sich Landrat und Junge Union einig.

Abschließend bedankte sich Fraschka bei Landrat Brötel für die aufschlussreiche Diskussion. „Es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass ein Landrat unmittelbar einer politischen Jungendorganisation berichtet. Für uns als JU ist es extrem wichtig, von Entwicklungen im Landkreis direkt aus erster Hand zu erfahren. Man merkt einfach, dass dem Landrat nicht nur unser Neckar-Odenwald-Kreis eine echte Herzensangelegenheit ist, sondern er sich auch in besonderer Weise für die Jugendthemen engagiert“, so Dr. Mark Fraschka abschließend.

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3 Kommentare

      • Dazu reicht es noch lange nicht, denn durch Wiederholung wird die Forderung der CDU nicht richtiger: Straßenbau in Zeiten, wo das Geld nicht einmal für den Erhalt der bestehenden Straßen ausreicht, ist purer Populimus. Selbst die letzten CDU-Landesminister deutschlandweit haben das begriffen. Nur eben so manch Provinzfürst samt Anhang nicht.

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