Kommerz steht beim Weihnachtsmarkt ganz hinten

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Die kleinen Festbesucher erhielten Geschenke vom Nikolaus. (Foto: Liane Merkle)

Großeicholzheim. (lm) Er gehört zu den „echten“ Weihnachtsmärkten, der Großeicholzheimer, den die örtliche Feuerwehr unter Kommandant Manfred Haußamen und seiner Stellvertreterin Hildegund Kort mit großem Erfolg seit mittlerweile zwölf Jahren organisiert. Kommerz steht hier ganz hinten an. Dafür gibt es neben vielen „hausgemachten“ Leckereien wie Marmeladen, Liköre oder Weihnachtsgutsele von Kirchengemeinden, Schule, BBO oder Schnäischittler-Döner und nicht zu vergessen die vielen „Geheimrezepte“ an Glühwein und Punsch, vor allem wunderschöne Handarbeiten und Kunsthandwerk örtlicher Vereine und Organisationen.

Filigrane und peppige Schmuckstücke, Weihnachtskarten, kreative Adventsgestecke der örtlichen Blumenstube, 1-Euro-Lose und lustige Fingerpuppen aus Peru vom Förderkreis „Leben braucht Wasser“, ausgefallene Kleidungsstücke neben ungewöhnlichen Strickmützen, Gefilztem, Krippefiguren, handgefertigten Körben und „Türstehern“, Weihnachtsdeko und Kerzen. Bürgermeister Thomas Ludwig mahnte in seiner Eröffnungsrede an, Hektik, Stress und Frust hinter sich zu lassen und den Moment des Zaubers, der herzlichen Gemeinschaft und der kleinen Freuden zu genießen Er lobte das schon traditionelle harmonische Zusammenwirken von Standbetreibern, Schule, Kindergarten, Vereinen und Organisationen für dieses einmalige Weihnachtsmarktflair rund um das historische Wasserschloss zum 1. Advent. Bereichert wurde das Ambiente durch die Eberstadter Spinnfrauen in direkter Nachbarschaft zur Modellbauanlage der Spur 1 im Bürgersaal.

Und beides waren echte Publikumsmagnete. Für das passende musikalische Klangbild sorgten mit Tanz, Gesang und Gedichten zunächst die ganz Kleinen vom örtlichen Kindergarten unter Leitung von Nadine Mages, dann die Grundschulkinder mit Rektorin Marlies Herold-Schmidt an der Spitze und außerdem die Kindergitarrengruppe Großeicholzheim-Schefflenz unter Leitung von Sabine Schmidt-Rother sowie an verschiedenen Marktstationen die örtliche Bläsergruppe. Natürlich durfte auch der Nikolaus nicht fehlen, der die Kinder reich beschenkte, auch wenn er dem einen oder anderen Knirps nicht so ganz geheuer war. Warme Küche bot die Feuerwehr an beiden Tagen in der weihnachtlich dekorierten Tenne, wo der Samstagabend durch den Auftritt der „Schefflenztaler“ unter Leitung von Karl Frey ansprechend „vertont“ worden war. 

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