VfR Gommersdorf überwintert auf Platz 2

VfR Gommersdorf – TSV Jahn Kreuzwertheim 2:0

Gommersdorf. (eb) Das letzte Punktspiel des Jahres für den VfR Gommersdorf in der Landesliga Odenwald gewannen die Jagsttäler klar mit 2:0.

Die Überlegenheit der Plasch-Truppe in allen Belangen über die gesamte Spielzeit drückt das Ergebnis aber nicht aus. „Wir sind trotz der Niederlage zufrieden. Unsere Möglichkeiten waren durch einige Ausfälle aus verschiedenen Gründen begrenzt. Der Sieg der Gommersdorfer war natürlich verdient“, sagte der Kreuzwertheimer Trainer Volker Mohr nach dem Spiel. Die Gäste vom Main zogen sich von Beginn an sehr weit zurück und überließen den Platzherren das Spiel. Angriff auf Angriff rollte auf das Gästetor, auch unterbrochen durch manches Foulspiel der Kreuzwertheimer. Ganz selten kamen sie in den Gommersdorfer Strafraum, in denselben über die gesamte Spielzeit fast nicht. Der aufmerksame Gästekeeper Florian Schwab bewahrte seine Truppe vor einem höheren Rückstand. Schon früh gingen die Gommersdorfer durch einen Schuss ins obere Eck durch Sebastian Kempf (8.) in Führung, nachdem ihm Mario Greco aufgelegt hatte. Gommersdorf versuchte das Spiel über die Flügel, um den Abwehrverbund der Gäste in die Breite zu ziehen. Torben Götz auf der einen und Mario Greco auf der anderen Seite enteilten immer wieder der Kreuzwertheimer Abwehr, meist unterstützt durch die aufrückenden Abwehrspieler Jan Conrad und Fabian Geissler. Als von der Gommersdorfer Auswechselbank die Anfeuerungsrufe zu noch schnellerem Angreifen gefordert wurde, hatte ein Kreuzwertheimer Zuschauer mit seinem Kommentar in breitestem unterfränkisch „Jetzt lasst uns doch auch einmal angreifen“ die Lacher auf seiner Seite. Einige Male stand Glücksgöttin Fortuna den Unterfranken zur Seite, weil die vielbeinige Abwehr des TSV einen Einschlag öfters verhinderte. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte nach einer tollen Kombination Greco (43.) auf 2:0. Sturmführer Lukas Münch hatte durch eine Körpertäuschung die Kreuzwertheimer ins Leere laufen lassen, was Greco dann nützte.

Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Gommersdorf probierte alle Varianten aus. Weitschüsse, Kombinationen über mehrere Stationen und Freistöße. Diese häuften sich gegen Ende des Spieles. VfR-Trainer Thorsten Plasch war im letzten Spiel des Jahres mit seiner Truppe insgesamt zufrieden: „Der Sieg war ja hochverdient. Gegen so eine massierte Abwehr ist es nicht einfach zu spielen. Die Kreuzwertheimer brachten auch eine unnötige Härte in mancher Szene ins Spiel“. Gommersdorf hatte auch einige Freistöße, die aber alle nichts einbrachten. „Man kann heute zufrieden sein. Unsere Mannschaft hat alles versucht. Aber gegen so eine dichte Abwehr ist es halt sehr schwer. Nach vorne ging bei denen ja fast nichts“, sagte VfR-Ehrenmitglied Franz Eckert nach der Partie. Da der FV Lauda sein Spiel beim TSV Oberwittstadt mit 3:0 gewonnen hat, bleibt bis zur Fortsetzung der Runde Anfang März alles wie bisher. Die Jagsttäler überwintern mit sechs Punkten Rückstand auf den FV Lauda nach 13 Siegen und vier Unentschieden auf dem zweiten Tabellenplatz.

Daten zur Partie:

  • VfR Gommersdorf: Stockert – Conrad, Plasch (68. P. Mütsch), Zeller, Geissler – R. Mütsch, Kempf (60. Stelzer), Stöcklein, Greco – Götz (68. Feger), Münch
  • TSV Jahn Kreuzwertheim: Schwab – Klein, B. Schäfer, H. Schäfer, Schmidt – S. Rösch, F. Rösch, Baytekin, Zehtner, Feix – Würzberger
  • Tore: 1:0 (8.) Kempf, 2:0 (43.) Greco      
  • SR: Leonardo Cinquemani (Karlsruhe)
  • Zuschauer: 100

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