Peter Hauk verzichtet auf Fraktionsvorsitz

Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk MdL:
„Ich mache den Weg frei für einen geschlossenen und kraftvollen Wahlkampf“

Stuttgart. (pm/red) Entgegen der in Ulm getroffen Vereinbarung, auf den Chefsessel der CDU-Landtagsfraktion verzichten zu wollen, greift Guido Wolf nun doch nach dem Vorsitz. Gestern hatte MdL Peter Hauk am Rande des Bundesparteitags der CDU noch auf das von Wolf gegebene Versprechen verwiesen. Nun beugt sich der Neckar-Odenwälder Abgeordnete dem innerparteilich Druck und räumt das Feld. In Ulm hatten Hauk, Wolf und Landesvorsitzender Strobl noch vereinbart, dass der ehemalige Landwirtschaftsminister bis 2016 Fraktionschef bleibt. Dafür hatte Peter Hauk auf die Spitzenkandidatur verzichtet.

„Die Basis der CDU hat sich in unserem Mitgliederentscheid mit einer klaren Mehrheit für Guido Wolf MdL als neuen Spitzenkandidaten entschieden. Nun ist unsere Aufgabe dafür zu Sorgen, dass wir den Rückenwind nutzen, in aller Geschlossenheit und mit ganzer Kraft alles daran zu setzen, einen starken Wahlkampf gegen Grün-Rot zu führen und das Vertrauen der Menschen wieder zurück zu gewinnen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die nächste Landtagswahl zu gewinnen. Als Spitzenkandidat braucht Guido Wolf eine Plattform, von der aus er die anstehenden Herausforderungen meistern kann. Er hat sich für den Fraktionsvorsitz entschieden, dazu mache ich den Weg, zum Wohle der Partei und der Geschlossenheit, am 27. Januar frei“, sagte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, am Mittwoch in Stuttgart.

„Führungsverantwortung bedeutet, auch eigene Interessen hinten anstellen zu können. Nicht die Person steht im Mittelpunkt, sondern die gemeinsame Sache unserer CDU. Ich habe deshalb bereits im Frühjahr einen möglichen Streit abgewendet, indem ich auf das Amt des Spitzenkandidaten verzichtet habe. Auch ein Streit um Positionen zum jetzigen Zeitpunkt wäre ein falsches Signal, deshalb werde ich persönliche Interessen zurück stellen und den Weg in der Fraktion für Guido Wolf frei machen. Als 1. Stellvertreter werde ich für unsere gemeinsame Sache, die CDU wieder in Regierungsverantwortung zu führen, mit dem gleichen Engagement und der gleichen Leidenschaft vertreten, wie ich dies als Fraktionsvorsitzender getan habe“, betonte Peter Hauk.

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6 Kommentare

  1. ja, ja, so sind sie, die christlichen Schwurbrecher und Meineidigen.
    Die christliche Moral hochhalten, und dann erschlägt Kain seinen Bruder Abel oder der böse Wolf frisst den Peter.
    Solche Menschen, die kaum gewählt jeden Anstand vergessen, sollten uns nicht regieren.
    Pfui Wolf.

  2. Schade! Denn ein starker Hauk wäre der Garant gewesen für eine weitere Amtszeit von Grün-Rot. So aber gewinnt die CDU an Seriosität und die Chancen steigen, daß der alte schwarze Filz nach kurzem Durchlüften wieder an die Regierung kommt.

  3. Wer gerade Guido Wolf in „Zur Sache Baden-Württemberg“ gesehen hat weiß jetzt, dass Peter Hauk ein Lügner oder ein Dummkopf ist. Denn laut Wolf hat Hauk die Verabredung zur Spitzenkandidatur falsch verstanden oder er hat es richtig verstanden, dann hat er die Unwahrheit gesagt.
    Laut Wolf sei das mit dem Fraktionsvorsitz für Hauk bis 2016 nie! verabredet gewesen.
    Warum er aber dann Hauks Darstellung die ganze Zeit unwidersprochen ließ, wurde er leider nicht gefragt.

    • na na, ein lügner ist er wohl eher nicht, bleibt die andere option übrig. haben sie es also auch bemerkt, besser spät als nie. seltsam nur, dass viele wähler im nok das nicht merkten und ihn immer wieder wählten. naja, die politiker sind ja das abbild und die vertreter ihrer wähler …

  4. Strobl und Hauk haben die Drecksarbeit gemacht. Haben nach Brutalo Mappus den Scherbenhaufen entsorgt und die CDU etwas moderner gemacht. Jetzt kommt der nächste Brutalo-Macht-Politiker Guido LUPUS.

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