Die Linke mit eigenem Landratskandidaten

„Nägel mit Köpfen machen“

NZ Dirk Hennrich

Dirk Henrichs will Nachfolger von Landrat Matthias Wilkes werden. (Foto: pm)

Bergstraße. (pm) Es mache wenig Sinn bei jeder anstehenden Wahl mit Schlagwörtern um sich zu werfen und Schwerpunkte aufzuzählen, wenn diesen der Inhalt fehlt. Auch dass linke Politik gerade vor Wahlen immer wieder in Mode komme und sich in der Wahl-Rhetorik bei Konservativen wiederfinde, sei nicht neu, so Dirk Hennrich, mit Blick auf seine Kandidatur um das Amt des Landrates im hessischen Kreis Bergstraße.

„Konkrete Umsetzungen gehen nur mit dem Bürger und hier ist oberste Prämisse, zukünftig Transparenz von politischen Entscheidungsprozessen zu schaffen. Zu oft wurden die Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt, sei es die Fokussierung auf Tourismus mit Leuchttürmen die nur einigen wenigen Nutzen bringen und falsche Schwerpunkte, die maßgeblich zur Verödung manch einer Region beitragen oder zumindest noch nicht einmal Einhalt bieten.

Es ist zu wenig den Bürgern die Schönheit ihrer Heimat zu erklären, das ist wohl bekannt und kann nur bestätigt werden, doch darum geht es nicht. Richtungweisende Entscheidungen benötigen zwingende eine Wiederherstellung der politischen Diskussionskultur und einer dazu notwendigen Beteiligung der Bürgerschaft“, so Hennrich zu einem der Themen, die er motiviert angehen wird.

Hennrich weiter, „manchmal ist es notwendig für seine Meinung auf die Straße zu gehen oder tatkräftig Gesagtes umzusetzen, denn Reden halten in der politischen Runde des eigenen Klientel seit zwar üblich, aber für die Gestaltung der Zukunft alleine eindeutig zu wenig und einseitig, gerade wenn es um die Herbeiführung von sinnvollen Entscheidungen und Ergebnissen geht. Beispielhaft dafür und mehr als denkwürdig, ist die bisher träge geführte Diskussion im Kreistag, über den Inhalt eines gemeinsamen Schreibens aller Fraktionen zur Kritik am kommunalen Finanzhaushalt. Hier hat DIE LINKE sich „bewegt anstatt nur zu reden“, was diese eindeutig durch die Resolution  „Gegen eine unzureichende kommunale Finanzausstattung“ zu belegen ist.

„Wenn wir die Menschen vor Ort halten und wenn wir eine lebens- und liebenswerte Region Bergstraße und Überwald gestalten wollen, muss dringend und zeitnah an einem Kurswechsel gearbeitet werden. Wir haben schon viel zu viel Zeit verstreichen lassen, geschuldet durch eine bürgerferne, symbolpolitische Kreis- und Landespolitik. Symbole schaffen keine Arbeitsplätze und Symbole kann man auch nicht essen, das ist für politische Entscheidungsträger keine neue Erkenntnis. Und mit diesem Wissen ein „Weiter so“ zu praktizieren, die Probleme am Laufen zu halten anstatt sie zu lösen, schade den Menschen!“, hebt der designierte Kandidat der Linken hervor.

Bei der Mitgliederversammlung am Freitag wählte DIE LINKE – Kreis Bergstraße ihren Kandidaten Dirk Hennrich „aus der Region für die Region“ unter Mithilfe des Landesverbandes, der Fraktion des Hessischen Landtags und mit einem klaren positiven Votum aus dem Bundestag, um endlich „Nägel mit Köpfen“ zu machen und Nachfolger von Amtsinhaber Matthias Wilkes zu werden.

Die nächste Landratswahl findet am Sonntag, den 22. März 2015, statt. Eine mögliche Stichwahl ist für Sonntag, den 19. April 2015, terminiert.

Infos im Internet:

www.dielinke-bergstrasse.de/

 

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