Konstituierende Sitzung des Jugendgemeinderats

JGR Mosbach

(Foto: pm)

Mosbach. Im vergangen Monat fanden die Wahlen des Jugendgemeinderats der Großen Kreisstadt Mosbach statt und am 18. November stand fest, welche der 14- bis 20-jährigen Kandidaten die notwendigen Stimmen für sich gewinnen konnte, um einen der 13 Plätze im Gremium zu ergattern. Die frisch gewählten Volksvertreter, die sich in den nächsten zwei Jahren auf kommunaler Ebene für die Interessen der Mosbacher Jugend einsetzen sollen, trafen sich am 5. Dezember zur konstituierenden Sitzung im Bürgersaal des Rathauses.

Eröffnet wurde die Sitzung durch Oberbürgermeister Michael Jann, der die jungen Räte auch im Namen des Vorsitzenden des Jugendgemeinderats, Bürgermeister Michael Keilbach, herzlich begrüßte. Ebenfalls anwesend waren die Paten aus dem Gemeinderat Jonathan Schlegel und Kim Schuck, selbst ehemalige Jugendgemeinderätin, sowie Anja Spitzer von der Geschäftsstelle Jugendgemeinderat, Vertreter aus dem Stadtseniorenrat und des Jugendhauses, Eltern und Verwandte.

Nach einer Vorstellungsrunde, der Verteilung der Geschäftsordnung des Jugendgemeinderats und des Terminplans des Gemeinderats, zu dem die Jungräte eingeladen sind, legten die jungen Ehrenämtler ihr Gelöbnis ab, um danach nach bestem Wissen und Gewissen zu Werke gehen zu können. Um zu untersuchen, wo der Weg hinführen soll, wurde anschließend in einer kurzen Diskussionsrunde über die allgemeine Situation Jugendlicher in Mosbach beraten. Man kam zu der Haupterkenntnis Mosbach solle noch mehr zu einer Stadt für Jugendliche werden; „um 11:00 Uhr ist Schluss“ – das soll sich ändern und die Stadt soll mehr Programm und Möglichkeiten zur Abendgestaltung bieten.

Besonderes Interesse fanden die in Briefform verfassten ermutigenden und motivierenden Ratschläge und Erfahrungsberichte der ehemaligen Amtsinhaber, die von Anja Spitzer verlesen wurden. Nach den Worten der Vorgänger habe man zu Amtsbeginn sehr schnell ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt und dann komme es nur noch darauf an, die Dinge beim Schopf zu packen und sein Bestmögliches zu geben. Wenn man als Gruppe hinter einem Projekt stehe und daran arbeite, sei auch jedes noch so große Projekt machbar. Ein tolles Exempel hierfür ist das Lichterfest, das im Sommer stattgefunden hat.

Die nächste Zusammenkunft der Jugendgemeinderäte wird ein Einführungsseminar am 9. und 10. Januar 2015, bei dem das nähere Kennenlernen und das Thema Projektplanung im Vordergrund stehen. Die erste Arbeitssitzung wird Ende Februar stattfinden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

 

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