Theo Haar erhält Kronenkreuz in Gold

„Sie sind ein Bürgermeister, wie es heutzutage nur noch wenige gibt“

Kronenkreuz

Schwarzachs Bürgermeister Theo Haaf (Mitte) erhielt aus den Händen der beiden Vorstände der Johannes-Diakonie, Dr. Hanns-Lothar Förschler (li.) und Jörg Huber, das Kronenkreuz in Gold der Diakonie. (Foto: pm)

Schwarzach. (pm) Auch in diesem Jahr ließ es sich Theo Haaf nicht nehmen, als amtierender Schwarzacher Bürgermeister die Ehrung langjähriger Mitarbeitender auf dem Schwarzacher Hof der Johannes-Diakonie Mosbach im Rahmen der Weihnachtsfeier zu begleiten. Über viele Jahre hinweg war diese Veranstaltung in der Schwarzach-Halle fester Bestandteil in seinem Terminkalender. In diesem Jahr beglückwünschte er aber nicht nur als Gemeindeoberhaupt die zu Ehrenden, wenige Tage vor dem Ende seiner letzten Amtszeit wurde auch Theo Haaf selbst geehrt: Er erhielt aus den Händen der beiden Vorstände der Johannes-Diakonie, Dr. Hanns-Lothar Förschler und Jörg Huber, das Kronenkreuz in Gold der Diakonie.

Das Kronenkreuz ist das Dankzeichen der Diakonie. Es ist Ausdruck das Dankes und der Wertschätzung für die Treue und den Einsatz im Dienste des Nächsten. Eine Auszeichnung, die Theo Haaf „mehr als verdient habe“, so Hanns-Lothar Förschler bei seiner Laudatio vor rund 300 Mitarbeitenden der Johannes-Diakonie. Haaf habe in seinen 24 Jahren als Bürgermeister mit Herzblut, Engagement, Weitsicht und Umsicht viele Dinge auch zum Wohle des Schwarzacher Hofs entschieden. „Sie sind ein Bürgermeister, wie es heutzutage nur noch wenige gibt.“
Als Rathauschef sei Haaf grundsätzlich allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Schwarzacher Hofes sowie dem Heimbeirat als Gesprächspartner zur Verfügung gestanden. Um einzelne Bewohnerinnen und Bewohner habe er sich zusammen mit seiner Familie sogar persönlich gekümmert, so Förschler weiter. Daneben habe er den Betreuungsverein Schwarzach unterstützt und mitgetragen und fungierte zeitweise als dessen Vorsitzender.

Auch seien die mehrfachen Auszeichnungen für Schwarzach als barrierefreie Gemeinde sein Verdienst. „Damit wurden die vielfältigen Bemühungen zur Verbesserung der Situation für Menschen mit Behinderung anerkannt.“ Ob mit dem Einsatz eines integrativen Schulprojekts zwischen der Grundschule und der Schwarzbach Schule, der Bürgerwerkstatt, der Berufung einer hauptamtlichen Behindertenbeauftragten oder der Beteiligung von Menschen mit Behinderung in Vereinen, Institutionen und im Theater im Birkenhof sowie mit der Verleihung eines Inklusionspreises habe sich Haaf für Integration und Inklusion stark gemacht. „Gewürdigt wurde Ihr besonderer Einsatz durch die Verleihung des Paul Lechler-Preises für das Theaterprojekt im Birkenhof, worüber wir uns sehr gefreut haben.“

„Wir verlieren mit Ihnen einen engagierten hauptamtlichen Mitstreiter für die Sache behinderter Menschen“, bedauerte Förschler. Aber auch in seiner knapp bemessenen Freizeit habe sich Haaf um die Menschen auf und um den Schwarzacher Hof verdient gemacht. „Wir können Sie daher mit Fug und Recht als ersten und führenden Ehrenamtlichen der Johannes-Diakonie in Schwarzach bezeichnen.“ Förschler brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Theo Haaf auch künftig als „Fürsprecher, politischer Denker, Mahner und Begleiter“ der Johannes-Diakonie gewogen bleibe. „Sie haben Herausragendes geleistet, dafür gebührt Ihnen großer Dank“, so der Vorstandsvorsitzender bei der Überreichung des goldenen Kronenkreuzes und der Ehrenurkunde, die Theo Haaf schließlich tief bewegt entgegen nahm.

 

 

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