Großbrand bei Würth verursacht Millionenschaden

Keine Gefahr durch giftige Gase

Niedernhall. (ots) Zu einem Großbrand kam es am 2. Weihnachtsfeiertag, ca. 30 Minuten nach Mitternacht, im Industriegebiet von Niedernhall. Das in der Salzstraße befindliche Firmengebäude der Würth-Gruppe , bestehend aus Produktions- und Verwaltungsbereich, geriet aus noch unbekannter Ursache in Brand. In der Firma werden Leiterplatten für die Elektroindustrie gefertigt. Trotz dem raschen Eingreifen der Feuerwehr ist das Firmengebäude nicht mehr zu retten. Es ist von einem Sachschaden in Höhe von mehreren Millionen Euro auszugehen. Messungen der Feuerwehr hinsichtlich evtl. entstehender Gefahrenstoffe ergaben bisher keine gefahrenrelevanten Werte. Die Bürger in dem betroffenen Gebiet sollen jedoch bis auf weiteres ihre Fenster und Türen geschlossen halten. Für benachbarte Gebäude besteht keine Gefahr. Verletzt wurde bei dem Großbrand zum Glück niemand. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Niedernhall, Künzelsau, Öhringen Krautheim, Weißbach, Ingelfingen, Forchtenberg und Kupferzell sind mit 30 Fahrzeugen und ca. 120 Kräften im Einsatz. Das DRK versorgt die Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen und 15 Frauen und Männern. Neben dem Kreisbrandmeister waren auch der Landrat des Hohenlohekreises sowie der Bürgermeister von Niedernhall am Brandort, um sich zu informieren. Der Brand ist derzeit noch nicht gelöscht.

Die Polizei aus Künzelsau, unterstützt von weiteren Kräften, führt derzeit die Ermittlungen durch.

Update: Die Staatsanwaltschaft Heilbronn
hat die Hinzuziehung eines Brandsachverständigen angeordnet, der
zusammen mit den spezialisierten Kräften der Kriminalpolizei
Heilbronn und Künzelsau die Ursachenforschung am Brandort aufnimmt.
Mit einem Ergebnis ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

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