FSV Dornberg für DFB-Integrationspreis nominiert

Preisverleihung im Rahmen einer Gala nach dem Länderspiel gegen Australien

 

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Die Mannschaft des FSV Dornberg nach dem Hallentraining. (Foto: privat)

Frankfurt. Die Jury mit Staatsministerin Aydan Özoguz, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Schirmherr des DFB-Integrationspreises Oliver Bierhoff und Laura Tilly von der Daimler AG haben dieser Tage die Nominierten für den DFB- und Mercedes-Benz- Integrationspreis 2015 ausgewählt. Die Gala mit Bekanntgabe der Sieger in den verschiedenen Kategorien wie „Verein, „Schule“ sowie „Freie und Kommunale Träger“ findet am 27. März in Frankfurt am Main statt. Der Preis, den DFB und Mercedes-Benz seit 2007 jährlich ausschreiben ist mit 150.000 Euro dotiert.  So fahren die Gewinner mit einem nagelneuen Mercedes-Benz Vito nach Hause oder dürfen hohe Geldbeträge verbuchen. Die Einladung zur Preisgala samt Übernachtung im Rahmen eines Länderspiels der A-Nationalmannschaft macht das Gewinnen noch attraktiver.

Zu den Nominierten gehört in der Kategorie „Vereine“ auch der FSV Dornberg aus Hardheim. Damit gehört der junge Verein, der in der Kreisklasse C Buchen am Spielbetrieb teilnimmt bereits zu den Gewinnern.

Der im Jahr 2010 gegründete FSV Dornberg hat es sich auf die Fahnen geschrieben,  Flüchtlinge aus der Hardheimer Gemeinschaftsunterkunft zu integrieren. Die derzeit 50 Mitglieder kommen aus dem Irak, aus Afghanistan, Nigeria, Somalia, Syrien, Deutschland etc. Beim FSV Dornberg sei „Multi-Kulti“ gelebte Realität, so die Selbsteinschätzung.

Derzeit ca. 50, Tendenz steigend. Die Gesamtzahl an Mitgliedern setzt sich aus den unterschiedlichsten Nationalitäten zusammen. Der Verein Mitglieder aus dem Irak, aus Afghanistan, aus Nigeria, aus Somalia, aus Syrien etc. Dazu auch noch sehr viele Mitglieder mit Migrationshintergrund. Bei uns ist die umgangssprachliche Bezeichnung „Multi-Kulti“ gelebte Realität.

Neben der sportlichen Integration in den Abteilungen Fußball, Radfahren und Skiken (Skilanglauf auf Inlinern), will man auch die gesellschaftliche Eingliederung vorantreiben. Daher gibt  innerhalb des FSV Anreize für die Teilnahme an Deutschkursen, aber auch Hilfe bei Ämtergängen und der Suche von Wohnraum. Darüber hinaus hat sich der FSV Dornberg der Suchtprophylaxe verschrieben.

Da sich die Fußballmannschaft zur Hälfte aus Flüchtlingen zusammensetzt,

ergeben sich für den FSV Dornberg zusätzliche Aufwendungen für Spielerpässe oder Ausrüstung, wie zum Beispiel Fußballschuhe, Trikots oder Trainingsanzüge. Um den Spielbetrieb dauerhaft aufrecht zu erhalten, ist der Verein auf Spenden angewiesen, für die selbstverständlich Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können.

Der Gewinn des DFB-Integrationspreises wäre in dieser Hinsicht natürlich eine gute Sache. Daher blicken die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Frederik Böna mit Spannung nach Frankfurt, wo eben Ende März der Preisträger genannt wird.

Infos im Internet::

www.fsv-dornberg.de

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