Martin-von-Adelsheim-Schule präsentiert Konzeption

Gelungener Informationsabend der Gemeinschaftsschule

DSC 0011

(Foto: pm)

Adelsheim. (pm) Während sich zwei weitere Schulen im Neckar-Odenwald-Kreis darüber freuen konnten, dass sie im kommenden Schuljahr als Gemeinschaftsschule starten dürfen, wurde an der Martin-von-Adelsheim-Schule in Adelsheim bereits zum dritten Mal ein Informationsabend zum Konzept dieser  weiterführenden Schulart angeboten. Die Martin-von-Adelsheim-Schule gehört zu den ersten Gemeinschaftsschulen im Kreis.

Viele Eltern müssen in den nächsten Wochen wieder gemeinsam mit ihrem Kind die Entscheidung treffen, in welche Schule es nach der Grundschulzeit gehen wird. Das Interesse an der Schulform „Gemeinschaftsschule“ ist nach wie vor sehr groß. So konnte die Rektorin der Schule, Frau Veronika Köpfle, zu dieser Veranstaltung ca. 200 Eltern und Kinder begrüßen. Die sehr interessierten Zuhörer kamen nicht nur aus Adelsheim, sondern aus vielen umliegenden und auch weiter entfernten Gemeinden.

Der Infoabend begann mit einem vom Kultusministerium entwickelten Video, in dem die noch neue Schulform vorgestellt wird, deren Ziel es ist, dass Kinder mit allen Begabungen länger gemeinsam voneinander und miteinander lernen. Unterschiede stellen kein Lernhemmnis, sondern eine Bereicherung dar.

Im Anschluss daran erhielten Eltern und Schüler in Form einer Power-Point-Präsentation alle notwendigen Informationen zur speziellen Konzeption der Schule in Adelsheim. Die neue Form des Lehrens und Lernens erlebten die Schüler und Eltern in einer kurzen selbstgedrehten Videosequenz.

Grundlage des Unterrichts ist der Bildungsplan der Realschule. Das Lernen geschieht dann aber auf unterschiedlichen Niveaustufen, so dass jedes Kind den bestmöglichen Abschluss erreichen kann. An der Martin-von-Adelsheim-Schule kann nach sechs Jahren die Mittlere Reife, aber auch nach fünf oder sechs Jahren der Hauptschulabschluss abgelegt  werden. Die Entwicklung der Schüler und Schülerinnen wird länger beobachtet. Dabei spielt es eine große Rolle, dass jeder Schüler entsprechend seines Leistungsvermögens individuell gefördert und dadurch zum optimalen Bildungsabschluss geführt wird. Für das Abitur können die Schüler anschließend in ein Gymnasium wechseln.

Nach den vielen Informationen ergriffen nun die Schüler mit Begeisterung die Möglichkeit, das Schulhaus kennen zu lernen und an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Sie wurden von Fünft- und Sechstklässlern durch das Schulhaus geführt und arbeiteten an verschiedenen Angeboten: Deutsch mal anders (Gedichtewerkstatt), kreative Herstellung von Pinguinen, Interessantes aus dem Bereich Naturwissenschaft mit überraschenden Experimenten, Leckeres in der Küche selbst machen, Spiel und Sport mit „Alltagsmaterialien“, Übungen zur Konzentration und Logik, Knobeleien und eigenständiges Tun im technischen Bereich.

Währenddessen nutzten die Eltern die Möglichkeit, zielgerichtet Fragen zu stellen. Dabei wurde deutlich, dass sich die Eltern viele Gedanken gemacht hatten. Frau Köpfle gab Auskünfte zu fachspezifischen, didaktischen und unterrichtorganisatorischen Fragen.  Bei Kaffee und Kuchen konnten ich interessierte Eltern mit Eltern austauschen, deren Kinder bereits die Schule besuchen.  Natürlich erhielten auch die Eltern die Gelegenheit, die Schule und ihre Räumlichkeiten bei einem Rundgang kennen zu lernen.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: