Neuer Leiter der Kreispflege Hüffenhardt

Drei Fragen an den neuen Leiter des Wohn- und Pflegezentrums Hüffenhardt, Thomas Walldorf„Meine Botschaft ist: Der Kreis steht hinter dem Zentrum, wir gehen optimistisch in die Zukunft.“

Thomas Walldorf

(Foto: pm)

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Das Wohn- und Pflegezentrum Hüffenhardt hat seit Anfang Februar mit Herrn Thomas Walldorf einen neuen Leiter. „Es war uns sehr wichtig, das Haus in erfahrene Hände zu geben. Wir freuen uns außerordentlich, dass wir dafür mit Thomas Walldorf eine gestandene Persönlichkeit gewinnen konnten, die schon mehrere Pflegeinstitutionen erfolgreich geleitet hat“, sagt Norbert Mischer, Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Klinken. Auch Landrat Dr. Achim Brötel ist überzeugt davon, dass der neue Leiter die richtige Wahl für das Zentrum ist: „Thomas Walldorf hat uns sofort gezeigt, dass er in Hüffenhardt ein ganzheitliches Konzept umsetzen möchte. Das hat neben seinen tadellosen Referenzen im pflegerischen Bereich für ihn gesprochen.“

Walldorf ist seit über 30 Jahren in der Pflege tätig. Er ist gelernter Krankenpfleger und absolvierte eine Vielzahl von Aus- und Weiterbildungen. Seit 1990 arbeitete Walldorf leitend für verschiedene Pflegeinstitutionen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Nebenberuflich lehrt er als Dozent für Gerontopsychiatrie, Qualitätsmanagement sowie Betreuungs- und Heimrecht. Er wohnt mit seiner Familie im Neckar-Odenwald-Kreis.

Walldorf wird das Wohn- und Pflegezentrum Hüffenhardt nach außen hin vertreten.

Die Neckar-Odenwald-Kliniken wollen den neuen Leiter deshalb vorstellen:

Was hat Sie gereizt, die Leitung des Wohn- und Pflegezentrums Hüffenhardt zu übernehmen?

Walldorf: Ich kenne das Haus aus früheren Tätigkeiten im Raum Mosbach. Deshalb weiß ich, dass hier eine sehr gute Pflege- und Betreuungsarbeit geleistet wird. Das hat auch der Medizinische Dienst der Krankenversicherung ganz aktuell wieder bestätigt. Wir haben eine hohe Fachkraftquote mit vielen spezialisierten Kräften – allen voran unsere Pflegedienstleiterin Frau Anja Brauch. Das alles hat mich überzeugt.

Sie übernehmen die Leitung eines Hauses, das wirtschaftlich schwierige Zeiten durchgemacht hat. Mit welchen Zielen starten Sie in Ihre neue Funktion?

Walldorf: Mein Bestreben ist es, das Haus in eine pflegerische wie auch wirtschaftlich gute Zukunft zu führen. Deshalb werde ich sehr viel in unserem Einzugsgebiet unterwegs sein. Ich möchte das Gesicht des Hauses und erster Ansprechpartner für Angehörige mit Pflegebedarf, aber auch Ärzte und Sozialarbeiter sein. Ich bin mir bewusst, dass die wirtschaftlichen Diskussionen der letzten Jahre sicherlich Vertrauen gekostet haben. Meine Botschaft ist: Der Kreis steht hinter dem Zentrum, wir gehen optimistisch in die Zukunft.

Was zeichnet das Wohn- und Pflegezentrum Hüffenhardt besonders aus?

Walldorf: Es gibt im Haus eine enge Beziehung zwischen Pflegekräften und Bewohnern. Diese geradezu familiäre Atmosphäre schafft Geborgenheit und kann nur entstehen, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr lange im Haus sind. Viele arbeiten schon seit über 20 Jahren hier, das gibt es nur noch ganz selten in Pflegeheimen. Für die Lebensqualität unserer Bewohner sind diese gewachsenen Beziehungen entscheidend. Zudem sehe ich das vielfältige Beschäftigungs- und Aktivierungsangebot, das mit viel Herzblut gestaltet wird. Das ist in vielen Häusern auch nicht selbstverständlich.

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