Viel Polizeiarbeit am Schmutzigen Donnerstag

(Symbolbild)

 
 
 
 Buchen.
 (ots) Einige Veranstaltungen in den Bereichen Buchen, Walldürn und
 Osterburken lockten in der Zeit von Donnerstag, 17.00 Uhr, bis
 Freitag, 6.00 Uhr, wieder tausende Narren an. Die meisten hielten
 sich trotz regen Alkoholkonsums an die Regeln und feierten
 ausgelassen. Sehr hilfreich war das durch Kommunen im Vorfeld
 ausgesprochene Verbot, beispielsweise Glasflaschen oder ähnliche
 Gegenstände zu verwenden. Dieser Umstand, auf den im Vorfeld auch in
 der Presse mehrfach hingewiesen worden war, fand eine deutlich höhere
 Beachtung als in den Vorjahren. Es gab dadurch viel weniger Scherben
 und damit auch ein stark verringertes Verletzungsrisiko für die
 feiernden Narren. Trotzdem hatte die örtliche Polizei, die durch
 Einsatzbeamte der Bereitschaftspolizei unterstützt wurde, im Rahmen
 des „Schmutzigen Donnerstag“ mit Schwerpunkt in der Faschingshochburg
 Buchen einiges zu tun: Sie musste sich um mehrere betrunkene Personen
 kümmern, wovon zwei in Gewahrsam genommen wurden. Außerdem nahm sie
 zwei Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, zwei
 Körperverletzungsdelikte und mehrere Diebstähle im „Narrennest“ auf.
 Bei zwei Besuchern entdeckten die Ordnungshüter verbotene
 Gegenstände, davon ein Messer, das versteckt im Socken getragen
 wurde. Ein weiterer „Narr“ machte sich einen Spaß daraus, den Wagen
 einer Zeitungsausträgerin zu klauen, welcher durch eine Streife
 wieder aufgefunden werden konnte. Erfolgreich verlief die Festnahme
 eines polizeibekannten, mutmaßlichen Täters, der sehr wahrscheinlich
 für einen Einbruch im Buchener Geranienweg verantwortlich ist. Nach
 einer ereignisreichen Nacht erreichte die Polizeibeamten in Buchen am
 frühen Freitagmorgen noch ein Notruf, wonach einem 25-Jährigen die
 Geldbörse geraubt worden sei. Der junge Mann befand sich nach seinen
 Angaben gegen 4.45 Uhr „Am Nahholz“, als er von Unbekannten
 angesprochen wurde. Die drei Jugendlichen hätten ihn niedergeschlagen
 und seien danach mit seinem Portemonnaie geflüchtet. Darin seien ein
 kleinerer Bargeldbetrag sowie Ausweisdokumente gewesen. Die jungen
 Männer könnten ausländischer Herkunft gewesen sein. Zeugen, die den
 Übergriff beobachtet haben oder Angaben zu den Unbekannten machen
 können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Buchen, Telefon 06281
 904-0, in Verbindung zu setzen.

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