Wassersucher stürmten Mudauer Rathaus

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(Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) Man hörte sie schon von weitem, die Narrenschar mit der Krachkapelle um die Mudemer Regentschaft der fünften Jahreszeit, Prinzessin Kerstin II. und Prinz Moritz I., samt ihrem ganzen Gefolge.

Doch die Gemeinde war auf den angekündigten Rathaussturm gut vorbereitet: Die Mini-Bar stand, Sekt, Saft und Brezeln standen bereit und das „Personal“ inklusive Mini-Bar-Chef Bürgermeister  Dr. Norbert Rippberger freuten sich auf ihre Rolle als Gastgeber für KaGeMuWa-Präsident „Hembel“ Helmut Korger jr. und seine Narrenschar. Und die hatten sich ein ganz besonderes Spiel ausgedacht mit dem Ziel, in der nächsten Kampagne endlich ihre Holzfiguren an die Straßenlampen hängen zu dürfen.

Gewinne die Seite der KaGeMuWa, vertreten durch das Prinzenpaar, die Sitzungspräsidenten Ralf Späth und Carlo Götz sowie Helmut Korger jr. und seinen Stellvertreter Ralf Lorenz, dann hängen die Figuren auf beiden Seiten, gewinne der Bürgermeister als Einziger auf Gemeindeseite, so begnüge man sich mit einer Straßenseite.

Doch die Herausforderungen, die Gerald Hemberger nach seinem gereimten Navigator für sämtliche geschlossenen „Wertschaften“ stellte, waren enorm: Hochstapeln kleiner Schachteln auf einem Papptellern, von Pappbechern, beides gemischt, von Muttern und dann von Keksen mit Zahnstochern, Smarties mittels Strohhalm ansaugen und durch eine Mutter in ein Gefäß pusten und schließlich mit einem Strohhalm als Pusterohr für Schaschlikspieße auf Luftballons schießen.

Fotoserie von Liane Merkle

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Klarer Gewinner waren dabei die Wassersucher, gab ein fairer „Mini“ zu, lud an seine Bar ein und meinte, dass man sich wegen der Holzfigurenparade im kommenden Jahr sicher einigen werde.

Denn wie „Boli“ Harald Grimm als Gemeindevertreter ausführte, lasse sich auch die Gemeinde wegen der Wertschaftskrise die Stimmung net vermiese, sondern steuere mit dem Aufbau dieser Mini-Bar aktiv dagegen. Obwohl man in der Wertschaftskrise eher eine Gästekrise sah, weil die Mudemer Spitzdudde statt im Ort lieber bei de Blecker feiern würden.

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