Nadelwertholzsubmission erfolgreich zu Ende gegangen

 
 
 Eberbach. (pm) Am 11. Februar fand die Eröffnung der 8. Eberbacher Nadelwertholzsubmission in Schwarzach statt. Insgesamt wurden rund 636 Festmeter (Fm) hochwertige Nadelhölzer aus der Region Odenwald-Kraichgau-Bauland angeboten und im Durchschnitt zu einem Preis von 247,79 Euro pro Fm zugeschlagen. Damit lag die Holzmenge um etwa 120 Fm niedriger als im letzten Jahr. Der Durchschnittserlös lag um 17 Euro pro Fm höher als im Vorjahr.
 
 Angeboten wurden die Hölzer von 16 Forstbetrieben. Gebote hatten 14 Betriebe aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden abgegeben. Jeder der 331 Stämme konnte zugeschlagen werden. Organisiert wurde das Versteigerungsverfahren von den unteren Forstbehörden des Rhein-Neckar-Kreises und des Neckar-Odenwald-Kreises.
 
 Mit 338 Fm war die Lärche die am häufigsten vertretene Baumart. Diese brachte einen sehr guten Durchschnittserlös von 293 Euro pro Fm, der damit um 12 Prozent über dem des Vorjahres lag. Der mit 1050 Euro pro Festmeter am höchsten bebotene Stamm war ebenfalls eine Lärche. Bei einem Volumen von 2,65 Fm erlöste dieser für seinen Anbieter 2782,50 Euro.
 
 Von der Baumart Douglasie wurden mit 165 Fm etwas weniger als im Vorjahr angeboten. Der Durchschnittserlös fiel um 10 Prozent auf 217,89 Euro. Bei den Fichten war mit knapp 100 Fm 25 Prozent mehr Angebot als im Vorjahr vorhanden, der Erlös war mit 183,08 Euro aber etwas geringer. Von der Baumart Kiefer wurden 22,78 Fm angeboten, dies ist ein Rückgang um 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Erlös von 105 Euro lag 6 Euro über dem Erlös des letzten Jahres.
 Tanne wurde auch dieses Jahr nur in der geringen Menge von 10 Fm angeboten, die einen Durchschnittserlös von 138,79 Euro erbrachte.
 
 Nach Abschluss der Submission zeigten sich Käufer, Anbieter und Organisatoren sehr zufrieden. Die Käufer lobten, dass das Holz hervorragend präsentiert und durch den fehlenden Schnee in Eberbach auch durchgängig taxierbar gewesen sei. Die Anbieter freuten sich über die guten Erlöse für ihre Waldbesitzer. Sie betonten, anhand der angebotenen Spitzenqualitäten zeige sich der Erfolg einer langfristigen und auf Nachhaltigkeit ausgelegten Forstwirtschaft. „Und wenn Anbieter und Käufer zufrieden sind, kann an der Organisation nicht viel falsch gelaufen sein“, unterstrich Georg Löffler von der unteren Forstbehörde Neckar-Odenwald-Kreis zum Abschluss der Submission.
 
 

 Eine Lärche aus dem Rhein-Neckar-Kreis wurde am höchsten beboten. (Foto: Hofherr)

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