Wegbereiter der deutschen Demokratie

Zwischen Aktualität und Geschichte – Besuch in der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Heidelberg. (pm) „Friedrich Ebert gilt als Wegbereiter der deutschen Demokratie, und er hatte seine Wurzeln im Neckar-Odenwald-Kreis. Die Eltern des ersten Präsidenten der Weimarer Republik stammten aus Krumbachund Neckargerach“, erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel.

Auf ihre Initiative hin besuchte eine Delegation von politisch Interessierten die Stiftung Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg. Anlass war der 90. Todestag des in Heidelberg geborenen SPD-Parteivorsitzenden. Neben dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Lothar Binding und dem früheren Landtagsabgeordneten Gerd Teßmer begleiteten zahlreiche Freunde der Sozialdemokratie aus dem Elzmündungsraum die politische Exkursion. Auf dem Programm standen nicht nur das ,Erbe‘ von Friedrich Ebert, sondern auch aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen wie Mindestlohn und rechtsextreme, populistische Strömungen.

„Freiheit und Recht waren für Ebert Zwillingsschwestern“, zitiert Schlegel aus seiner Rede vor der Nationalversammlung nach seiner Wahl zum Reichspräsidenten. „In die Regierungszeit Eberts fällt zu-dem die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts vom 12. November 1918“, betont die im EU-Ausschuss des Bundestages zuständige Gleichstellungspolitikerin. „Unsere aktuelle Debatte zur Quote von Frauen in Aufsichtsräten knüpft nahtlos an Eberts Politik an, mit der er sich für die gleichen Mitspracherechte aller einsetzte“, so das stellvertretende Kuratoriumsmitglied der Stiftung abschließend.

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