Polizeistrukturreform greift auch im Neckartal

(Symbolbild)

Charlotte Schneidewind-Hartnagel MdL im Gespräch mit den Polizisten der Dienststelle in Neckargemünd: „Gute Polizei braucht gute Arbeitsbedingungen“

 Polizeistrukturreform greift auch im Neckartal

Das Bild zeigt von links Ralf-Peter Schwindt (Stellvertretender Revierleiter), Franz Vomund (Bereichsleiter Prävention), Bernd Bühler (Stellvertretender Leiter Direktion Polizeireviere), MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel und Johannes Kolmer (Foto: M. Hofherr)

Neckargemünd. (pm) Vor fast genau einem Jahr, am 1. Januar 2014 ist das Polizeistrukturreformgesetz in Kraft getreten. Die grundlegende Strukturreform war notwendig geworden um auch zukünftig die Leistungsfähigkeit der Polizei zu gewährleisten. Nur mit einer hochprofessionellen Sichherheitsarchitektur kann den neuen Herausforderungen, vor denen die Polizei steht, in Zukunft sicher entgegengetreten werden. Baden-Württemberg gehört seit Jahren zu den sichersten Bundesländern. Aber neue und veränderte Aufgabenfelder der Polizei, wie beispielsweise die Bekämpfung politisch motivierter und organisierter Kriminalität, die Zunahme der Cyberkriminalität, die Bewältigung großer Einsatzlagen oder die aufwändige Überwachung rückfallgefährdeter Sexualstraftäter, stellen neu Herausforderungen dar.  Nur durch eine tiefgreifende Änderung der Organisationsstrukturen konnte eine personelle Verstärkung der operativen Basis bewirkt werden.

Für das Revier in Neckargemünd hat die Reform zwei Planstellen mehr gebracht. „Wir kommen gut zurecht“ ist deshalb auch das Fazit, das  Johannes Kolmer, Dienststellenleiter des Polizeireviers in Neckargemünd, zieht.  Bernd Bühler, Stellvertetender Leiter der Direktion Polizeireviere von der Polizeidirektion Mannheim bestätigte diese Entwicklung: „Die Reform war notwendig und lange überfällig.  Die Personalaustattung und  ist nun so, wie sie vorgesehen war.“

Im Gespräch  mit den Polizisten wollte sich die Landtagsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel (GRÜNE) ein Bild von der Situation im Neckargemünder Revier machen. Es ist zuständig für das Elsenztal mit Bammental, Mauer, Meckesheim, Gaiberg und Wiesenbach, Lobbach, Spechbach, Dilsberg und Neckargemünd sowie auf der linken Neckarseite für das Steinachtal mit Schönau, Heiligkreuzsteinach und Wilhelmsfeld.  Das Revier umfasst neben dem der Dienststelle Neckargemünd mit 45 Bediensteten zwei Außenstellen, Meckesheim mit fünf und Schönau mit drei Mitarbeiter_Innen.  Zusätzlich zum Tagesdienst wird in Neckargemünd im 3-Schichten-System gearbeitet. Neue Wege geht man hier mit einem veränderten Schichtdienstmodell, um die Belastungen, die durch wechselnde Schichten für das Personal entstehen, so niedrig wie möglich zu halten. Auch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird alles getan um individuelle Arbeitszeitmodelle für die unterschiedlichsten Lebenslagen zu ermöglichen.

„Baden-Württemberg gehört seit Jahren zu den sichersten Bundesländern. Damit das auch in Zukunft so bleibt, bedarf es moderner und effizienter polizeilicher Organisationsstrukturen. Die grün-rote Landesregierung hat sich mit der Polizeireform der dringenden Aufgabe gestellt, die Polizei effizient und nachhaltig in die nächsten Jahrzehnte zu begleiten“, so Schneidewind-Hartnagel abschließend.

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