Schwache Halbzeit beschert deutliche Niederlage

Ladenburg. (ms) Nach der Faschingspause gastierten die Buchener Landesliga-Basketballer beim direkten Tabellennachbarn aus Ladenburg. Nachdem man zuletzt zwei knappe Niederlagen hinnehmen musste, wollte man nun, gegen die in der Rückrunde noch sieglosen Römer, unbedingt wieder auf die Siegerstraße einbiegen und somit vorerst den Sprung aus dem Tabellenkeller schaffen. Doch leider kam alles anders.

Spielertrainer Christian Saur musste verletzungs- und krankheitsbedingt auf Maik Junemann, Kristof Haas, Markus Hartmann und Matthias Saur verzichten, welcher dem Team als Coach allerdings zur Verfügung stand. Die übrigen zehn Akteure hatten leider nicht die Möglichkeit sich wie gewohnt für die Partie warm zu machen, da die überbelegte Halle noch durch ein Volleyballspiel blockiert war. Dementsprechend erwischte Buchen einen schwachen Start ins erste Viertel und lag bereits nach circa fünf Minuten mit 3:11 in Rückstand. Nach einer fälligen Auszeit agierte man im Angriffsspiel konzentrierter und konnte so auf zwischenzeitlich 12:13 aufschließen. Eine lückenhafte Buchener Verteidigung brachte den Gastgebern zwei schnelle Dreipunktewürfe und einen weiteren Feldkorb ein, sodass man zum Viertelende wieder deutlich zurücklag (13:21). Im zweiten Spielabschnitt stand die Zonenverteidigung der „Skyhookers“ nun wieder stabiler. Allerdings wollte das Offensivspiel einfach noch nicht richtig in Schwung kommen. Lediglich Centerspieler Darian Ceh wurde in dieser Phase konsequent gesucht und in Szene gesetzt, sodass dieser mit elf Punkten im zweiten Viertel einen wesentlichen Anteil am ausgeglichenen Halbzeitstand hatte (30:30). Nach dem Seitenwechsel präsentierte keine der beiden Mannschaften seine Schokoladenseite. Die Zuschauer in der Lobdengauhalle mussten sich mit vielen Fehlwürfen und Ballverlusten auf beiden Seiten zufrieden geben und sahen insgesamt in dieser Phase ein Spiel, welches der Landesliga nicht würdig war.

Nach sieben Minuten in der zweiten Halbzeit gelangen den „Skyhookers“ lediglich fünf Punkte. Der einzige Trost war, dass auch Ladenburg bloß sechs Punkte erzielen konnte (35:36). Genau dieser Umstand wurde in der anschließenden Auszeit von Trainer Matthias Saur angesprochen, welcher seine Spieler unter anderem dazu aufforderte das Angriffsspiel dynamischer zu gestalten. Doch diese Vorgabe konnten die „Skyhookers“ in der zweiten Halbzeit einfach nicht umsetzen, sodass die wenigen Korbaktionen, wenn überhaupt, durch Einzelaktionen zu Stande kamen. Bis zur Viertelpause gelang sogar kein einziger Korb aus dem Spiel mehr und man konnte sich über einen knappen Rückstand von lediglich fünf Punkten zu diesem Zeitpunkt glücklich schätzen (36:41). Trotz des eigentlich aussichtsreichen Spielstandes waren die „Skyhookers“ auch zu Beginn des letzten Spielabschnitts nicht in der Lage ihr eigentliches Potential abzurufen. Weder monatelang eintrainierte Spielsysteme noch spontan abgewandelte Angriffsschemata konnten die Buchener Akteure konsequent umsetzen, sodass man im Angriff bis zum Abpfiff keine nennenswerten Akzente mehr setzen konnte. Mit lediglich 14 Punkten in der zweiten Halbzeit hat man sich völlig unter Wert und nicht landesliga-reif verkauft und geht somit als Verlierer der Partie vollkommen in Ordnung (44:60). Woher allerdings dieser Einbruch, vor allem in der Offensive, kam, ist den Buchenern bisher unerklärlich. Denn man weiß um seine eigenen Stärken und hat diese in der aktuellen Saison bereits des Öfteren unter Beweis gestellt. Es gilt nun also durch konzentrierte Trainingsarbeit zurück zum alten Rhythmus zu finden, um somit am kommenden Sonntag beim Tabellendritten aus Heidelberg (HTV II) nicht wieder unter die Räder zu kommen.

Es spielten: D. Ceh (19 Punkte), C. Saur (10/2 Dreier), D. Hartmann (6), J. Lemp (5), N. Schäfer (2), T. Schmid (1), J. Przybylski (1), M. Linsler, J. Oberhauser und L. Haas.

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