Atommüllberg am Neckarufer

Zum Thema Atommüllendlager erreicht uns folgender Leserbrief: 

Alle Lösungsversuche zur Endlagerung von Atommüll werden unterirdisch gesucht, die schlimmste Lösung ist Asse, nach nur wenigen Jahren Lagerzeit verrostete Metallfässer im unterirdischen Wasser.

Ich meine, dass auch die dezentrale Endlagerung am Ort jeden Kraftwerkes auf sichere und vernünftige Art möglich wäre. Die gesetzlich vorgesehene Endlagerung an einem Ort in Deutschland ist doch schließllich nicht „gottgegeben“ !

Da eine Nutzung der Kuppelfläche in Obrigheim vermutlich nicht möglich ist, betoniere man in der Nähe (Hof,Parkplatz…..) eine Fläche von 100 x 100 m mindestens so hoch (5…….10 m), dass man diese Grund-Träger-Platte als „erdbeben-stabil“ bezeichnen kann. Darauf stelle man in sinnvollen Abständen das zu lagernde Material in nichtrostenden Fässern und betoniere mit Einbringung von Eisengeflecht die 1.“Schicht“. Darauf wieder eine „Lage“ Fässer, natürlich weniger als darunter,darauf wieder Beton ,ca. 1-2m und darauf die nächste Abdeckfläche aus Beton mit Eisengeflecht u.s.w.  . Das Ganze natürlich auch mit vertikal stabilisierenden Eisen/Stahl-Elementen.

So kann durch Reduzierung der Stellfläche von Lage zu Lage eine Pyramide oder bei runder Grundfläche ein Berg aus Beton enstehen, wobei natürlich durch Einbringung von dünnen, verschliessbaren Messröhrchen bis nach aussen die innere Strahlung messbar sein muss. Die Form wird zum Hügel nach oben abgerundet und mit Schichten aus Schutt, Altmetall…..mit Beton so dick überdeckt und als Deckschicht Erde und Bepflanzung, dass das Ganze auch mit bunkerbrechenden Waffen nicht zu knacken ist. Somit wäre auch die Einbringung des nur leicht strahlenden Abrissbetons zu erledigen. Obrigheim hätte einen „Ortsberg“, der bei Überwachung der Rest-Radioaktivität durch Begrünung mit einem „Rundumwegaufstieg“ die Schlittenfahrer u.Ä. erfreuen könnte !

Ich möchte noch daran erinnern, dass die Münchner mit ihrem „Kriegs-Schutt“ auf dem Olympia-Gelände den „Olympia-Berg“ sinnvoll errichtet haben. Diese „oberirdische“ Lösung wäre von unterirdischen Einflüssen unabhängig, denn sind wir so unbelehrbar, anzunehmen, dass die Erdoberfläche sich freundlicherweise nicht mehr verändert ? Es muss sich natürlich darum „gekümmert“ werden, wenn sich das Flussbett des Neckars verändert……   , obwohl der ganze „Klotz“ in sich stabil wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Rudolf Grünberg, Obrigheim

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