Erste Hilfe am Pferd kann man lernen

Kurs beim Beerfeldener Reitverein ausgebucht – Viel Lob von den Teilnehmern
 
 Beerfelden. (ra) Was tun, wenn ein Pferd sich verletzt hat und der Tierarzt auf sich warten lässt? Solche für Pferdehalter in Notsituationen drängenden Fragen beantwortete Claudia Martin in einem gut besuchten Kurs in der Beerfeldener Reithalle am vergangenen Samstag.
 Der Alptraum eines jeden Pferdehalters: Er kommt in den Stall und sein Pferd steht regungslos und stark blutend da. Natürlich kann auch die beste Erste Hilfe nicht die Behandlung durch einen Tierarzt ersetzen, dennoch gilt es, die Zeit bis zu seinem Eintreffen kompetent zu überbrücken und das Tier bestmöglich auf die Behandlung vorzubereiten.
 
 Claudia Martin aus Erbach ist Tierheilpraktikerin, Pferdeosteopathin, betreibt Akupunktur und Verhaltenstherapie und reitet selbst aktiv. So erfuhren die Kursteilnehmer, wie man an einem Vierbeiner Puls und Atmung kontrolliert, den Zustand beim Anrufen des Tierarztes richtig beschreibt und ggf. Kompressen und Notverbände anlegt. Dabei erwies sich das brave Schulpferd „Lambada“ als williges Übe- und Demonstrationsobjekt, ja schien die besondere Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wurde, sogar zu genießen.
 
 Allgemeine Gesundheitstipps vom Tetanusschutz bis zur richtigen Fütterung rundeten den vom RFVO veranstalteten und von Vorstandsmitglied Nadine Jäger betreuten Lehrgang ab, der bereits kurz nach seiner Ausschreibung ausgebucht war, so dass er im August wiederholt wird.
 
 


(Foto: privat)

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