Mosbacher Lokomotivenbauer in der Spur

Dr. Dorothee Schlegel, MdB, besucht Gmeinder Lokomotiven
 
 Mosbach. „Nicht nur mit der Entwicklung der Hybridlokomotive hat dieses Mosbacher Traditionsunternehmen überaus innovatives Potenzial bewiesen“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel bei ihrem Besuch der Gmeinder Lokomotivenfabrik. Bei ihren Gesprächen mit der Unternehmensleitung konnte sich die Politikerin davon überzeugen, dass die Räder des Unternehmens, das 2012 nur ein Jahr vor seinem 100-jährigen Firmenjubiläum Insolvenz anmelden musste, wieder in der Spur laufen.
 
 Begrüßt wurde die Politikerin auf dem Werksgelände in der Anton-Gmeinder-Straße 5 vom ehemaligen langjährigen Geschäftsführer Helmut Eifler sowie von dessen Nachfolger Tim Bertsch. Eifler schilderte den Werdegang des Unternehmens mit heute 71 Mitarbeiter und ließ auch die schwierigen Zeiten der Firmengeschichte nicht außen vor.
 
 Nach der 2012 unter dem Dach der ZARGO Group erfolgten Neugründung der Gmeinder Lokomotiven konnten neue Investitionen in die Werkshallen getätigt werden. Auf ihrem Rundgang gewann die Abgeordnete Einblicke in die hohen technischen Standards der Produktion von neuen Lokomotiven, von Sonderfahrzeugen für die Deutsche Bahn AG und in die Wartung und Runderneuerung älterer Modelle.
 
 „Gerade hier im ländlichen Raum brauchen die Unternehmen moderne Infrastruktur für technische Innovationen. Darum ist es notwendig, den Breitbandausbau voranzutreiben und gute Rahmenbedingungen wie Aus- und Weiterbildung im technischen Bereich aufrechtzuerhalten und zu verbessern. Dabei bin ich überzeugt, dass die Gmeinder Lokomotiven für die Zukunft gut gerüstet sind, in Mosbach weiterhin Arbeitsplätze sichern und in künftigen Fachkräften viel Eisenbahnfreude wecken wird“, bekräftigte die Abgeordnete abschließend.
 
 
 

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