Jagst: Ammonium schnell abbauen

150 Helfer an der Jagst  im Landkreis Heilbronn im Einsatz (Stand 1.9.2015)

Möckmühl. (pm) Ein möglichst schneller Abbau des Ammoniums in der Jagst bis zur Neckarmündung ist Ziel der Bekämpfungsmaßnahmen im Landkreis Heilbronn. Unter Federführung der Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Möckmühl wird der Fluss an der Kreisgrenze Hohenlohe/Heilbronn von Feuerwehr und THW weiterhin stark belüftet.

Diese Maßnahmen zeigen bereits Wirkung. Der Schwerpunkt der Schadstofffahne befindet sich derzeit noch in Berlichingen (Hohenlohekreis), Ausläufer bewegen sich aktuell zwischen Jagsthausen und Olnhausen. Die Geschwindigkeit der Fahne wird ständig neu berechnet und liegt derzeit bei 200 m/h. Man geht davon aus, dass sie sich auf ihrem Weg flussabwärts in Einzelteile auflösen wird. Bislang wurden keine toten Fische im Landkreis Heilbronn gemeldet.

Die Ammonium-Messwerte im Landkreis Heilbronn am 1.9.2015

  • Jagsthausen, Kreisgrenze Radbrücke: 7,2 mg/l (12:45 Uhr)
  • Jagsthausen, Brücke Friedhof: 6,7 mg/l (13:35 Uhr)
  • Jagsthausen, Furt: 1,8 mg/l (11:20 Uhr)
  • Jagsthausen, Wehr: 6,3 mg/l (13:30 Uhr)
  • Kilometer 39, zwischen Jagsthausen und Olnhausen: 0,2 mg/l (00:48 Uhr)

Weitere Fakten zum Einsatz an der Jagst im Landkreis Heilbronn

  • Helfer von Feuerwehr, THW und DRK sind seit Sonntag zwischen Jagsthausen und Möckmühl im Einsatz. Sie verfügen über vier Hochleistungspumpen der Feuerwehren Heilbronn, Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim.
  • Aktuell sind 150 Einsatzkräfte in fünf Abschnitten vor Ort aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn und dem ganzen Land.
  • Momentan werden 170.000 Liter Wasser pro Minute umgewälzt (durch Pumpen der Feuerwehr und des THW).
  • Abhängig von der Lageentwicklung werden in Spitzenzeiten bis zu 210.000 Liter Wasser pro Minute umgewälzt und mit Sauerstoff angereichert.
  • Außerdem findet eine Zugabe von 150.000 Litern pro Stunde Flüssigsauerstoff durch Tankwagen statt.
  • Die Großpumpen werden abhängig vom Standort der Schadstofffahne eingesetzt.
  • Es werden permanent Messungen durchgeführt.
  • Das Messnetz wurde hierzu erheblich verdichtet und zusätzlich zu den stationären Messpunkten wurden auch mobile Messungen eingerichtet.
  • Die Lage wird abhängig von den Messergebnissen ständig neu bewertet.

 

 

 

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