Seckach: Bürgermentoren tauschen sich aus

Netzwerktreffen diente der Kontaktpflege und Information 

Seckach. (pm) Bürgermentoren sind „Brückenbauer“ und Mitgestalter in ihren Gemeinden und im Landkreis. Bürgerschaftliches Engagement ist ihr Metier: Sie fördern neue Ideen und Projekte, die sich an den örtlichen Gegebenheiten orientieren und dem Allgemeinwohl dienen. Sie helfen bei der Umsetzung, leisten Überzeugungsarbeit und unterstützen Menschen, die sich engagieren möchten.

Im Neckar-Odenwald-Kreis haben sich in den letzten Jahren über 60 Personen zu Bürgermentoren ausbilden lassen. Um Kontakte zu pflegen, Erfahrungen auszutauschen und Neuerungen zu besprechen, lud das Ehrenamtszentrum Neckar-Odenwald zu einem Netzwerktreffen ins Seckacher Rathaus ein.

Volker Noe, Leiter des Ehrenamtszentrums, dankte zunächst Bürgermeister Thomas Ludwig und Iris Bronner vom Bürgerbüro für die Gastfreundschaft und begrüßte Adelheid Knoll, die die Mentoren in der Vergangenheit zusammen mit Gabriele Illg ausgebildet und betreut hat.

Danach verschaffte Noe den Teilnehmern einen Überblick über die aktuellen Tätigkeiten des Ehrenamtszentrums, bevor er die Mentoren über die derzeit laufenden Förderprogramme der Landesregierung informierte und hilfreiche Hinweise dazu gab. Des Weiteren zeigte er auf, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, den Einsatz im bürgerschaftlichen Engagement angemessen zu würdigen.

Im Anschluss erhielten die Teilnehmer von Bürgermeister Ludwig und Iris Bronner einen beeindruckenden Einblick in die vielfältigen Facetten des Bürgerschaftlichen Engagements der Gemeinde Seckach. Beginnend mit dem Bürgerprojekt „Wasserschloss Großeicholzheim“ im Jahr 2006 bis hin zum Start des Arbeitskreises Flüchtlingsbegleitung vor wenigen Wochen wurden zahlreiche Projekte anschaulich erläutert. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Vorstellung des Fahrdienstes Seckach und des Vereins Zeitbank Plus, der der Förderung der Nachbarschaftshilfe dient. Bürgermeister Ludwig erläuterte außerdem sehr aufschlussreich die Geschichte des genossenschaftlichen Nahwärmenetzes in Großeicholzheim. „In Seckach läuft einiges, und das vor allem sehr erfolgreich“, stellte ein Teilnehmer dann anerkennend fest.

Zum Abschluss der informativen Veranstaltung ging es gemeinsam an den Skulpturenpark, wo der ehemalige Apotheker und Kunstliebhaber Manfred Ballmann, im Rahmen einer kurzweiligen Führung, Einblicke in die gelungene Symbiose von Kunst und Wald gab. 

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