Bundespreis für Lebensmittelretter

Gesucht: Gute Ideen gegen Lebensmittelverschwendung – Bewerbungen erwünscht

Die Bundesregierung würdigt Engagement gegen Lebensmittelverschwendung: Anfang 2016 werden erstmals herausragende Ideen und Projekte mit dem „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis ausgezeichnet. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Alois Gerig, Margaret Horb und Nina Warken rufen zur Teilnahme an dem Wettbewerb auf – bis Ende Oktober können Bewerbungen eingereicht werden.

Jedes Jahr werden rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall entsorgt – im Durchschnitt wirft jeder Bürger 81,6 Kilo Lebensmittel in den Müll. Für Alois Gerig ist dies weder ethisch noch ökologisch vertretbar: „Lebensmittel haben mehr Wertschätzung verdient, weil in Lebensmitteln die Kraft unserer Böden, viel Wasser und Energie und die harte Arbeit von Menschen steckt.“

Der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft tritt seit langem für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln ein. „Erfreulicherweise hat in der Lebensmittelwirtschaft, im Lebensmittelhandel, in der Gastronomie und beim Verbraucher ein Umdenken begonnen, wie Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden kann“, hebt der Wahlkreisabgeordnete hervor.

„Der nun ausgelobte Bundespreis bietet die Chance, gute Praxisbeispiele einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und zum Nachmachen zu motivieren“, erklärt Margaret Horb. Jeder mit einer brauchbaren Idee kann sich bewerben: Unternehmen, Privatpersonen, Kommunen, Vereine, Schulklassen.

Nina Warken ist überzeugt, dass die Lebensmittelretter aus dem Main-Tauber- und dem Neckar-Odenwald-Kreis auch kreative Vorschläge parat haben: „Was zählt, sind gute Ideen, die helfen, unsere Lebensmittel nachhaltig zu nutzen und Abfälle zu reduzieren.“

Bewertet werden die Wettbewerbsbeiträge von einer Jury unter Vorsitz des früheren Bundesumweltministers Klaus Töpfer. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2015. Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten enthält die Webseite www.zugutfuerdietonne.de/bundespreis.

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