Bürgerstiftung Mudau vergibt Mittel

Mudau. (lm) Das belebte Bild des Mudauer Laurentiusmarktes nutzt die Bürgerstiftung Mudau zur Auszahlung von Fördermitteln. In diesem Zusammen dankte Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger als Kuratoriumsvorsitzender den aktiven Vereinen, die sich nicht scheuen, die Möglichkeit zur Antragsstellung zu nutzen, denn die Bürgerstiftung freue sich, die innovativen Projekte der Vereine zu unterstützen.

Das bestätigte auch Vorstandsvorsitzender Wilhelm Schwender, der ausführte, dass die Bürgerstiftung zwar erst zum 2. Mal auf dem Laurentiusmarkt mit einem Stand vertreten sei, aber sich die Auszahlung der Fördergelder am Marktsonntag durchaus als positiv erwiesen habe. Man freue sich, dass man insgesamt sieben Förderanträge positiv bearbeiten konnte. Drei davon allerdings schon im Frühjahr. Man konnte Jugendfeuerwehr Mudau, TSV und DRK als Organisationsteam des inzwischen seit 18 Jahren etablierten Sommerferienprogramms wieder 200 Euro zugestehen, 1.000 Euro erhielt der Förderverein der GHS Mudau für die Neugestaltung der Schulaußenanlage und mit 250 Euro wurde eine Projektarbeit des Mudauer Kindergartens gefördert.

Die aktuellen Förderanträge wurden folgendermaßen bewilligt: 2.500 Euro wurden für intensive Jugendarbeit an den TSV Mudau ausgezahlt, die von allen Mudauer Sportvereinen geplante Jugendfreizeit 2016 wurde mit 500 Euro gefördert und die „Bühneborzler Reischeboch“ erhielten 200 Euro. Der Heimat- und Verkehrsverein Mudau will in absehbarer Zeit 22 Bildstöcke in der Gesamtgemeinde renovieren lassen und kann sich über eine Förderung durch die Bürgerstiftung in Höhe von 2.000 Euro freuen.

Weiter verkündete Wilhelm Schwender, dass die Verantwortlichen der Bürgerstiftung sich für die Erhöhung des Stiftungskapitals auf 60.000 Euro ausgesprochen haben. Er hält es für einen Segen, dass die Susanne- und-Joachim-Schulz-Stiftung die Bürgerstiftung Mudau so großzügig bedenkt, denn aufgrund der miserablen Zinssituation könnte man ansonsten Forderungen wie die bereits ausgezahlten, nicht leisten. 

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Wilhelm Schwender und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger mit den Vetretern der bedachten Vereine und Institutionen. (Foto: Liane Merkle)

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