SV Seckach gewinnt intensives Derby

SV Seckach –  VfB Heidersbach 3:1

Seckach. (zv) Die Bezeichnung „Derby“ wurde am heutigen Spieltag dem Namen mehr als gerecht. Von Beginn an sahen die Zuschauer eine intensiv geführte Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Den Anfang machten die Gäste, deren Freistoß auf der Querlatte landete. Goldschmidts Flugkopfball wurde rechtzeitig entschärft, ehe sich Keller im Seckacher Gehäuse erstmals auszeichnen durfte. Den nächsten Hochkaräter hatte J. Hemberger in der zehnten Minute auf dem Fuß, als er knapp am Tor vorbei schob. Kurz darauf nahm L. Geider das Leder an sich, flankte präzise auf  seinen Bruder Björn, dessen Kopfball gegen die Laufrichtung von Baier zum viel umjubelten 1:0 im Tornetz landete. Keineswegs geschockt wirkte der VfB und Goldschmidt drosch knapp über Kellers Gehäuse. Auch L. Geiders gefährliche Hereingabe brachte nichts Zählbares für die Hausherren, ehe J. Hemberger alleine auf Keller zulief und letzterer das Leder reflexartig ans Außennetz lenkte. Den anschließenden Eckstoß bugsierte A. Lindau zum verdienten Ausgleichstreffer ins kurze Eck. Danach waren die Gäste Spiel bestimmend, da sich bei den Polk-Mannen einige Abspielfehler einschlichen. Vor dem Pausentee setzte P. Rhein noch ein Pfund aus spitzem Winkel über Keller hinweg.

Schwungvoll ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter. Es waren drei Minuten gespielt, als Basti Erfurt Mehls Hereingabe zur erneuten Führung einlochte. Und wieder fast im Gegenzug konnte J. Hemberger rechtzeitig am Ausgleich gehindert werden. Rhein wurde außen freigespielt und umkurvte Seckachs Keller, der jedoch im Zurücklaufen dem Leder noch eine Richtungsänderung geben konnte. So war auch diese Möglichkeit der Gäste dahin. Weiter berannten die Blauen das SV-Gehäuse. A. Lindaus sehenswerten Freistoß fischte Keller aus dem rechten Tordreieck. In diese Drangperiode des VfB fiel das 3:1 durch Björn Geider, der Erfurts Zuspiel gekonnt annahm und an Baier vorbei einschoss. Nun häuften sich die Nickligkeiten und Schiri Pabst hatte alle Hände voll zu tun die Gemüter zu beruhigen.

So blieb es beim umjubelten Heimsieg in einem wie oben erwähnt tollen Derby, in dem der SV Seckach im Gegensatz zum VfB Heidersbach, seine Chancen in Tore umsetzen konnte.

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