Mudau: Weite Wege zum Klassentreffen

Mudau. (lm) Für ihr 50er-Treffen hatten sich die Dieter Petersen und Stefan Kugler als Mudauer Organisatoren für die Abschlussklasse der Jahrgänge 1964/65 ein für alle unvergessliches Programm ausgedacht und durchweg begeisterte Resonanz erfahren.

Zwar hatten sich von den einst 81 Schülerinnen und Schülern, die damals auf drei Klassen aufgeteilt waren, „nur“ 53 zu diesem Treffen angemeldet, doch dafür feierten die damaligen Klassenlehrer Karin Lüneberger und Gernot Hauk jung und dynamisch die zwei Tage mit. Darüber hinaus hatten einige derer, die es in die Ferne verschlagen hat, den weiten Weg von beispielsweise Olpe, Apolda oder Bad Windsheim zu diesem besonderen Klassentreffen im heimatlichen Mudau nicht gescheut. Nachdem der Samstag mit dem Gedenk-Gottesdienst für die beiden leider schon verstorbenen Schulfreunde in der Pankratiuskirche begonnen hatte, fanden sich fast alle im Mudauer Gasthaus „Zur Rose“ ein, um sich in fröhlicher Runde an so manche Anekdote der Schulzeit zu erinnern, aber sich auch gegenseitig auf den jeweils persönlichen „neuesten Stand“ zu bringen.

Es wurde für die meisten eine extrem kurze Nacht, doch zum sportlichen Programm am nächsten Morgen traf man sich bester Laune beim Dorfgemeinschaftshaus im Ünglertsgrund, um bei herrlichstem Sonnenschein die knapp zweistündige Wanderung zur Ruine der Wildenburg in Angriff zu nehmen. Dort wurde der sportliche Trupp von Geopark-Ranger Tobias Schwarz zu einer interessanten Wildenburg-Führung empfangen und anschließend von der 8. Klasse des KEG Amorbach mit Kaffee und Kuchen bewirtet. So gestärkt fiel der Rückweg in den Ünglert über Preunschen nicht ganz so schwer wie mancher zunächst glaubte. Und schließlich erwartete die Wanderer hier die Dorfgemeinschaft mit umsichtiger Bewirtung.

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(Foto: Liane Merkle)

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