Walldürn: Randale in Flüchtlingsunterkunft

Betrunkener verletzt Personen
 
 
 
 Walldürn. (ots) Ein 25-Jähriger soll in den frühen Morgenstunden am Donnerstag in
 einer Asylunterkunft in Walldürn randaliert und drei Mitbewohner im
 Alter zwischen 19 und 22 Jahren durch Schläge leicht verletzt haben.
 Ein privater Sicherheitsdienst verständigte daraufhin die Polizei.
 Der offensichtlich unter Alkoholeinwirkung stehende Mann wurde
 aufgrund der vorausgegangenen Angriffe auf seine Mitbewohner
 vorläufig festgenommen und ließ sich zunächst widerstandslos zu einem
 Streifenfahrzeug begleiten. Plötzlich versuchte er zu fliehen und
 griff dabei Polizeibeamte mit Tritten und Schlägen an. Drei
 Polizisten wurden dabei leicht verletzt. Der aggressive Mann wurde
 überwältigt und dabei gleichfalls leicht verletzt. Er konnte
 schließlich in Gewahrsam genommen werden und musste die Nacht in
 einer Zelle des Polizeireviers Buchen verbringen. Ihn erwarten
 Strafanzeigen.

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23 Kommentare

    • Der Gast ist König. Hier steht zudem nur „leicht verletzt“, dazu reicht es schon, wenn der Polizist Aua sagt.

      • wir waren nicht dabei und wissen nicht wie es war. man glaubt immer den polizisten, da hat die wahrheit oft das nachsehen.

  1. Worüber aufregen, Patrick? Müssen die Flüchtlinge besser sein als die Deutschen, damit du sie nicht abschieben würdest?

  2. Gewalt gegen Polizisten ist ja inzwischen salonfähig – sogar, wenn der Aggressor schuldig ist. Ohne Alkohol wäre die Hemmschwelle gewiss höher gewesen – Alkohol verleitet generell zur Hemmungslosigkeit – in jeglicher Hinsicht!

  3. „…Es ist Zeit, denen, die jetzt von „Prügeleien in Flüchtlingsunterkünften“ gar nicht genug bekommen können, zu sagen: In diesem Land brennen mehr Flüchtlingsunterkünfte als es Rangeleien gibt, werden Menschenleben aufs Spiel gesetzt und traumatisierte Flüchtlinge weiter traumatisiert. Das ist die Schande. Das ist das Problem. Zu viele aggressive junge Männer in Zelten nannte man früher Oktoberfest. Aber denen hat man nicht zu Hause die Hütte zerbombt und denen fackelt man auch nicht die Halle ab. Also auch hier einen Gang runter schalten in der Erregungsschlaufe…“ http://www.stern.de/politik/deutschland/fluechtlinge-in-deutschland–es-ist-zeit-den-kreislauf-zu-durchbrechen—gastbeitrag-von-frank-stauss-6526456.html?utm_source=facebook-fanpage&utm_medium=link&utm_campaign=291015-1515

  4. Das hat in meinen Augen nichts mit besser zu tun. Aber wenn ich in einem anderen Land Asyl suche, dann sauf ich mich dort nicht her. Prügel mich nicht mit anderen. Und schon gar nicht mit der Polizei. Ob der Polizist nur „Aua“ gesagt hat oder da mehr war steht jetzt mal außen vor.

  5. Wenn man den Chef einer der beiden Polizeigewerkschaften hört, der Grenzzäune um Deutschland fordert, dann weist das wieder einmal auf ein offenes Geheimnis hin: Die Polizei und ihre Beamten sind im Schnitt rechtslastig. Der schwarze Donnerstag ist so ein Beispiel oder die bis heute ungeklärten Umstände des Todes von Oury Jalloh. Wer weiß wie die Polizisten den Asylbewerber angepackt haben?

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