Geo-Naturpark ist ist UNESCO-Geopark Bisher nicht bewertet.

UNESCO beschließt mit den UNESCO-Geoparks nach 40 Jahren ein neues Programm

Bergstraße/Odenwald. (jw) Die UNESCO-Generalversammlung hat eine wegweisende Entscheidung getroffen: Zum ersten Mal seit rund 40 Jahren wird wieder eine neue weltweite Flächenkategorie geschaffen: Das UNESCO-Geopark-Programm – und der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald ist mit dabei.

Seit mehr als zehn Jahren bieten die globalen Geoparks auf hohem Niveau außergewöhnliche Einblicke in unsere Erdgeschichte, Natur und Kultur und haben hierzu eine Vielzahl von Angeboten zur Umweltbildung und zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Region geschaffen. Das Besondere daran ist – die Entwicklung aller Aktivitäten geschieht zusammen mit den Menschen vor Ort, die ihre Kompetenzen einbringen können und so gemeinsam eine regionale Identität schaffen. Das Erfolgsrezept dabei heißt: Kontinuität, Kooperation, Kreativität und gemeinsame Weiterentwicklung der vielfältigen Potenziale.

Nun hat die UNESCO beschlossen, das Erfolgsmodell der Geoparks in einen Programmstatus zu überführen. Damit werden die derzeit weltweit 120 Geopark-Regionen in ihrer Wertigkeit den UNESCO-Welterbestätten und UNESCO-Biospärenreservaten gleichgestellt. Einen derartigen Programmstatus hat die UNESCO erst zweimalig verliehen: Die Welterbestätten wurden im Jahr 1972 ins Leben gerufen, die Biospärenreservate folgten wenig später im Jahr 1976.

Im Rahmen der Debatte wurde ausdrücklich betont, dass die Einrichtung dieses Programms angesichts der globalen Situation als hoffnungsvolles Signal für die Staatengemeinschaft betrachtet wird.

Begeistert von dieser überwältigenden Nachricht zeigt sich der Vorsitzende des UNESCO-Geoparks, Landrat Christian Engelhardt:
„Der von der UNESCO eingerichtete Programmstatus ist die höchste Auszeichnung, die die Weltgemeinschaft zu vergeben hat. Ich freue mich gemeinsam mit dem Vorstandskollegium, den Mitgliedskommunen und den vielen Menschen in der Region – für uns alle ist dies eine ganz besondere Bestätigung für die geleistete Arbeit und zugleich eine Aufforderung für die gemeinsame Weiterentwicklung des Geoparks, der auch künftig auf hohem Niveau regelmäßig international überprüft wird.“

Große Erwartungen hegen auch die Landratskollegen Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis), Frank Matiaske (Odenwaldkreis), Marco Scherf (Miltenberg), Stefan Dallinger (Rhein-Neckar), Klaus-Peter Schellhaas (Darmstadt-Dieburg), Thomas Will (Groß Gerau) sowie die Oberbürgermeister Heidelbergs (Dr. Eckart Würzner) und Darmstadts (Jochen Partsch): Für die Geopark-Region birgt die Auszeichnung ein enormes Potenzial im Hinblick auf den nachhaltigen Tourismus, die öffentliche Präsenz und die Regionalentwicklung. Landschaft erleben, außergewöhnliche Einblicke in unsere Erdgeschichte, Natur und Kultur nehmen, regionale Identität entwickeln und damit sowohl Bewohnern wie auch Besuchern neue Perspektiven zu eröffnen – das sind Kernaufgaben, die es gemeinsam weiter auszugestalten gilt.

Auch Geopark-Botschafter und Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard ist sich sicher, dass der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald auch im neuen UNESCO-Programm mit seiner Qualität und den breit aufgestellten Angeboten eine wichtige Rolle spielen wird.
Dr. Michael Meister, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär, der die Entwicklung des Geo-Naturparks seit vielen Jahren begleitet, freut sich für die Region – und auch für die Bundesrepublik Deutschland. Denn nicht nur im UNECSO-Geopark Bergstraße-Odenwald, sondern auch in den weiteren fünf UNESCO-Geoparks der Bundesrepublik Deutschland (Harz.Braunschweigerland.
Ostfalen, Muskauer Faltenbogen, Schwäbische Alb, Vulkaneifel, Terra.Vita) ist die Freude über diese höchste Auszeichnung der UNESCO riesig.


Der Vorsitzender des frisch gekürten UNESCO Global Geoparks Bergstraße-Odenwald Christian Engelhardt (4.v.r., Landrat Kreis Bergstraße), und Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard (3.v.l., Mitglied im Vorstand der Deutschen UNESCO-Kommission) freuen sich gemeinsam mit Vorstandskollegen über den Aufstieg in die Weltliga. Mit im Bild: Reinhard Diehl (3.v.r., Geschäftsführer), Dr. Norbert Rippberger (l.,Bürgermeister Mudau), Dr. Achim Brötel (4.v.l.,Landrat Neckar-Odenwald-Kreis), Sieglinde Pfahl (2.v.r., Bürgermeisterin Heiligkreuzsteinach), Rolf Reinhard (r., Bürgermeister Abtsteinach) sowie Christian Schönung (l., Bürgermeister Lorsch)

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1 Kommentar

  1. Da stehen sie die DOPPEL Dr aus
    dem NOK.
    Wie einst im Pausenhof des BgBch.

    Migration und Artenschutz ist auch
    Bestandteil der UNESCO – Richtlinie
    zum Geopark.
    Migration ist hier mehr als einige viele Zelte zum Überwintern und
    dann weiter zu leben für einige viele
    hunderte Asylanten hinzustellen.

    Hier geht es um migrierende FLEDER-
    MÄUSE auf ihrem zug zu uns zum
    Überwintern.
    Auch hier gibt es viele Bedenken
    gegenüber dem Landrat Dr.Brötel und seiner „Unteren Naturbehörde“

    Da nun die UNO ein wachsames Auge auf
    Ihre neues Kind wirft,besteht wieder Hoffnung für den Artenschutz.

    Ein anderer Schulhofspruch:Weg mit
    den Alpen – Freie Sicht zum Mittel-
    meer wird nun vom Dr.R umgewandelt
    und konsequent masterplanlos neo-designt umgesetzt.
    Mangels fehlender Alpen werden jetzt
    die Bäume,eigentlich fast die Wälder,
    plattgemacht.

    Bei meinem letztem Besuch konnten wir
    von Scheidental die Strassenlampen
    in Donebach sehen.
    Die Wälder werden immer lichter im
    NOK.

    Besuchen Sie den Odenwald solange der
    Wald noch steht.
    Kein Urlaubsort wo Vogelmord.
    Wka töten.

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