Mosbach: „Rechten Parolen entschieden begegnen“ Bisher nicht bewertet.

Kräfte bündeln für bessere Bildung und Integration – „Opposition schadet dem politischen Klima“

Mosbach. (pm) Der Kreisvorstand von Bündnis 90/Grüne war sich in seiner letzten Sitzung im alten Jahr einig, dass die Pläne der grün-roten Landesregierung unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur regionalen Schulentwicklung gerade im ländlichen Raum eine gute Versorgung mit gut erreichbaren und leistungsfähigen Schulen sicherstellen. Gymnasien spielen dabei nach wie vor eine wichtige Rolle. Aber auch die Gemeinschaftsschulen haben ihre Berechtigung, sichern sie doch mit ihrem Konzept der individuellen Förderung von Schülern ein gut vernetztes Angebot von wohnortnahen Schulstandorten, gerade auch im ländlichen Raum. Nach 40 Jahren einen neuen Schulentwicklungsplan anzugehen, findet Siglinde Mack, Schatzmeisterin im Kreisverband, mutig und notwendig.

Diskussionsthema war im Vorstand auch die Flüchtlingspolitik. Aus eigener Anschauung wissen die Kreisgrünen, dass die Gemeinschaftsunterkunft (GU) und die Bedarfsaufnahmestelle (BEA) in Hardheim, auch dank der ehrenamtlichen Unterstützung der Bürger, hervorragende Arbeit leisten, die sich bundesweit sehen lassen kann. Auf allen Ebenen wird intensiv daran gearbeitet, Abläufe zu verbessern und Ehrenamtlichen-Arbeit kreisweit zu vernetzen. Einen hauptamtlichen Integrationsbeauftragten fordern die Grünen seit Langem. Dass mit einer solchen Stelle Haupt- und Ehrenamt zentral organisiert werden sollen, begrüßte auch die Landtagskandidatin Simone Heitz: „Nur so ist gute Flüchtlingsarbeit möglich: Wir müssen alle vorhandenen Kräfte nutzen – aber sinnvoll, damit Doppelstrukturen vermeiden werden und Ehrenamtliche motiviert bleiben. Wunsch der Kreistagsfraktion bleibt weiter, dass Ehrenamtliche professionell betreut und unterstützt werden.“

Die Stimmungslage im Landkreis thematisierte Vorstandssprecher Hans-Detlef Ott: Dass sich die Landesregierung unter anderem mit der Einstellung von Sozialbetreuern und -pädagogen, aber auch mit bereits über 100 neuen Lehrerstellen aktiv und bundesweit vorbildlich den anstehenden Integrationsaufgaben stellt, wird aus seiner Sicht zu wenig wahrgenommen. „Ängste zu schüren, wie es die Opposition tut, schadet dem politischen Klima“, vertrat er seinen Aufruf, Parolen von Rechts entschieden entgegen zu treten: „alle müssen, da wo sie stehen, aufmerksam beobachten und mutig einschreiten, damit fremdenfeindliche Äußerungen nicht wieder salonfähig werden – auch am Stammtisch oder im Freundeskreis.“ 

Infos im Internet:

www.gruene-bw.de 

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9 Kommentare

  1. @ Musterländle
    Doch , ich bin ein Extremist- immer und allein dann, wenn es um Vernunft und Wahrheit geht!

    • Den Eindruck habe ich auch. Wenn andere mit Vernunft und Wahrheit kommen, dann wirst du zum Extremist.

  2. . „Ängste zu schüren, wie es die Opposition tut, schadet dem politischen Klima“
    Zuerst Ängste auszulösen, dann zu verdrängen oder gar verschweigen oder unterdrücken zu wollen etwa nicht? Ganz davon abgesehen, wenn nur das politische Klima darunter zu leiden hätte wäre dies im Vergleich zu den Bürgern, deren gesamtes Lebensumfeld u.U. einer radikalen Veränderung ausgesetzt wird, eine vergleichsweise lächerlicher Sorge.
    Wenn selbst die aktuellen „Staatslenker“ von der größten Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg sprechen, sollte die abgehoben beseelte „Weltrettungsklientel“ vielleicht doch irgendwann zu Kenntnis nehmen, dass alles ein Ende (oder eine Grenze) hat, mit Ausnahme bekanntlich nur den Zweien der Wurst!
    Wenn wir eines aus der Geschichte wirklich lernen sollten, dann wohl gewiss die Erfahrung, dass Überheblichkeit und Größenwahn schon immer einen ungeheuer bitteres Endergebnis zu Folge hatten.

    • Ängste schüren ist falsch, Ängste verdrängen ist falsch. Extremisten kennen immer nur die Extreme. Ich hoffe du bist keiner.

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