Leserbrief zu Silvester-Übergriffen

„Auch das hält eine Gesellschaft zusammen“
 
 


 
 Ohne das allgemeine Erregungspotential weiter schüren zu wollen, möchte ich doch die Frage stellen: Wie haben sich denn die vielen „unbeteiligten“ Menschen verhalten, die in der Silvesternacht u. a. in Köln, Hamburg und Stuttgart unterwegs waren? Das ist bisher kaum ein Thema in den Medien. Haben sie geholfen? Sich eingemischt? Hätten sie etwas tun können? Wie? Ich meine, dass wir alle gefragt sind, uns damit auseinanderzusetzen. Es geht in diesen Umbruchszeiten auch um Grundwerte wie Zivilcourage, um kreativen Zusammenschluss mit anderen, um tätiges Mitgefühl. Auch das hält eine Gesellschaft zusammen.
 
 Christine Denz,
 Mitglied im Flüchtlingsarbeitskreis Mosbach

© www.NOKZEIT.de



22 Kommentare zu Leserbrief zu Silvester-Übergriffen

  1. Einen erhellenden Einblick in die Merkwürdigkeiten unserer Zeit erlaubt dieser Artikel in der RNZ, der scheinbar eine Berichterstattung rechtfertigen soll, die einem normalen Bürger einfach nur die Sprache verschlägt! Wenn unsere „freie Presse“ so agiert,indem sie bewusst die Bürger über das wahre Ausmaß krimineller Geschehnisse und deren zugrundeliegendem Täterprofil verschweigt, ist die Kritik an den Medien in Polen und/oder Rußland an Heuchelei kaum zu überbieten.
    Wer so handelt erzwingt geradezu das Gegenteil von dem, was er bezwecken möchte.Wieviel Vertrauen will man noch beim Bürger verspielen?

    http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Wieso-die-Polizei-derzeit-die-Herkunft-der-Tatverdaechtigen-ausdruecklich-nennt-_arid,161366.html

  2. @Christine Denz
    Du schreibst hier in der NOKZeit
    als AK – Asyl.
    Deine jahrzehntelange GRÜNE Ver-
    gangenheit in führender Position
    sollte nicht unerwähnt bleiben.

    Besonders dein Einsatz für Atomerbe
    e.V. sollte dauernd gelobt werden,
    so finde ich.

    @Frau Christine Denz,
    Ihre Schreibe zu der Sylverster-
    bereicherung
    gebe ich Dir zurück und sag mal
    l e s e
    New York Times – international
    das steht
    German on the brick!
    Deutschland am Abgrund!
    Diese AmiZeitung wird in 160
    Ländern der Welt gelesen!

    Du Frau Christine Denz stehtst
    auch darin.
    Mein Kommemtar bzgl.GRÜN/ROT/Cdu
    bekam viel Beifall,auch von ex-
    US-Soldiers und ihren Frauen aus
    dem NOk-Kreis.

    • @georgbuechner:
      ganz genau.
      in ausländischen leitmedien wird der trend nicht so leichtfertig kleingeredet.
      vor allem soldaten fragen sich ja: wozu feuerwehr im wüstenstaat, wenn die kantine der freizeitterroristen dann aus der bundeshauptstadt bezahlt wird

  3. „Wo waren die ganzen rechten Hetzer….“
    Keine Ahnung, jetzt müssen wohl alle im Medienbereich oder der etablierten Politik tätig sein, um öffentlich dermaßen lautstark von „widerlichen Übergriffen u.ä. zu schwadronieren!

  4. Wo waren die ganzen rechten Hetzer als wir vor wenigen Jahren, noch vor der Flüchtlingswelle, hier in Deutschland die #aufschrei-Debatte hatten? Da war nichts zu vernehmen von den deutschen Stammtischen. Wart ihr da selbst Täter? Sexisten, die Bedienungen begrapschen, sich in Bussen, Bahnen, Bierzelten an Frauen pressen.
    Jetzt mit dem Finger auf andere zeigen, zeugt von einer unsäglichen Sündenbock-Mentalität.
    An alle deutschen Sexisten, kehrt vor der eigenen Tür und lasst eure Finger bei euch.

  5. Was in Köln passierte finde ich als unverschämt. Der Bericht sagt das es sich nur um deutsche frauengehandelt hat.anzeigen von ausländiandischen Frauen Ligen nicht vor. Ich finde. Es als haarsträubend .wenn ein Syrer sagt ihr müst mich gut behandelnfrf Frau Merkel hat mich eingeladen.Woher hat solch ein Flüchtling dies Information

    • @ Bastie

      Woher willst du wissen, dass nur Anzeigen von deutschen Frauen eingingen, hast du Quellen oder arbeitest du bei der Kölner Polizei?

  6. Wenn sich Menschen gegen die kampferprobte Meute gewehrt hätte, wäre das Resultat wohl weit aus drastischer ausgefallen!
    Also ich weiß nicht ob da der Ruf nach Courage angebracht ist, aber wahrscheinlich stand sie noch nie vor einer lüsternen Meute, die nichts zu verlieren hat.

  7. Frau Denz, von der Ferne ist die Situation in Köln nicht einschätzbar. Wenn eine Hundertschaft der Kölner Polizei, die bewaffnet ist, die Lage um den Dom nicht in den Griff bekommt und aufgibt, wie sollen private Bürger da noch helfen, ohne ihr Leben zu riskieren. Eine Bürgerwehr nach Vorbildern aus der USA gründen, ist keine Alternative! In den Nachrichten waren auf den Dom abgeschossene Silvesterraketen zu sehen. Da steht der Dom 1200 Jahre und da kommen Leute ungehindert zum Schuss. Machen wir mal als Christen in einem moslemischen Land einen Schuss auf eine Mosche. Ich glaube, man überlebt die Nacht nicht und wird an Ort und Stelle einen Kopf kürzer gemacht? Also, was wollen Sie uns für die Zukunft mit Ihrer Zivilcourage mit auf den Weg geben?

    • „von der Ferne ist die Situation in Köln nicht einschätzbar“

      andererseits beschweren sich besorgte bürger dass nicht sofort bundesweit berichtet wurde. wie passt das zusammen?

      • Wie ihr merkwürdiger Kommentar zusammenpasst ist , mit Verlaub, noch schwerer zu verstehen.
        Der Beitrag von „Stiller“ bezog sich auf die mutige Frau Denz, die trotz jetzigem Kenntnisstand eines als allgemein bedrohlich eskaliert empfunden und beschriebenen Ereignisses , „von der Ferne“ der Bevölkerung mehr Heldentum verordnen möchte. Für mich ist dies ebenso weltfremd wie das Armlängenabstandsgebot Rekers seinerzeit und zeugt davon, wie sehr sich die „Ponyhofnaivität“ mittlerweile der Realität verweigert.

        • Lassen Sie einfach aktuelle Zahlen sprechen und überlegen Sie dann, ob Zivilcourage hier hilfreich ist: Stand 09.01.2016 laut ZDF sind in Köln ca. 378 Strafanzeigen zu oben genanntem Vorgang eingegangen.

  8. @Christne Denz/Grüne
    Du rufst hier die Männer/Frauen zum
    Wiederstand auf.
    Das ist Selbstmord was du forderst.

    Zuerst förderst du diese Zustände,
    dann bezahlst du diese Zustände,
    dann klagst du an!!!!

    • @ Petra Müller

      Du sprichst von sexueller Belästigung? Warum sollte es das nicht auch in Mosbach geben? Das gab es auch hier schon immer und wird es immer geben, solange es Männer gibt. Oder glaubst du, das machen nur Ausländer? Oder meinst du, das dürfen nur deutsche Männer? Ich verstehe deinen Post nicht so ganz.

  9. Nun Frau Denz,ich empfehle Ihnen dringlichst, die nachträglichen Schilderungen von Betroffenen und der Polizei nocheinmal genau zu studieren. Wer angesichts einer solch überlegenen Masse gewaltätiger, überaus brutaler Menschen Zivilcourage einfordert,verkennt komplett, welch ungeheures Angstpotential zu diesem Zeitpunkt selbst unter den Polizeibeamten herrschte. Es ist unverantwortlich, lebensgefährlich und weltfremd,in einer solchen Ausnahmesituation die Tugenden einzufordern, die sie hier ansprechen. Recht haben sie ,wenn sie von „Umbruchzeiten“ reden; diese sind in der Tat wie berichtet von einer „neuen Qualität der Gewalt“!

    • In der Mehrzahl handelte es sich um Betrunkene, die Frauen an den Busen oder sonstwo hinfassten und dabei Diebstahl begingen, das sind nun wirklich keine Schwerstkriminellen, sondern Gauner und Widerlinge, vor denen sich andere Männer sicherlich nicht fürchten. Es war wohl eher Gleichgültigkeit. Je mehr Menschen zusehen, umso weniger fühlt sich der Einzelne verantwortlich. Ihre Bezeichnung von „gewaltätiger, überaus brutaler“ ist jedenfalls total übertrieben und ich erlaube mir, dahinter andere Motive zu erkennen als eine sachliche Betrachtung der Gesetzesverstöße.

  10. Noch etwas will ich zu denken geben: Man hat den Eindruck, am Bahnhof in Köln wären ausschließlich ausländische Männer und deutsche Frauen zugegen gewesen. Ist das glaubwürdig? Nein. Wurden nicht auch ausländische Frauen belästigt? Warum schreiben dann selbst Journalisten von „deutschen Frauen“? Und waren nicht auch deutsche Männer Täter? Und wenn sie keine Täter waren, dann waren die meisten offenbar Zuschauer, die nicht eingriffen.

    Weiterhin werden Zitate verbreitet, in denen syrische Flüchtlinge in bestem Deutsch die Polizisten verhöhnt haben sollen. Finde den Fehler! Ganz aktuell: Die Täter haben Spickzettel dabei gehabt. Von wem wurden ihnen diese diktiert? Wem nützen die Vorfälle?

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