Seckach: 14. Rückblick von Bürgermeister Ludwig Bisher nicht bewertet.

Vergangenes Jahr stand im Zeichen der Jubiläen – Wasserversorgung fertiggestellt

Seckach. (lm) „In der Gesamtgemeinde Seckach wurde auch im vergangenen Jahr wieder vieles geleistet und geschaffen, was auch vor allem dem Engagement der Menschen zu verdanken ist, die in unserer Gemeinde leben oder sich mit uns verbunden fühlen“, so Bürgermeister Thomas Ludwig im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs in der Seckachtal-Halle, dem zahlreiche Bürger und Bürgerinnen sowie Gäste beiwohnten.

Und so galt, nach dem Einzug und Segen der Sternsinger aus der Filialgemeinde „St. Laurentius“ Großeicholzheim und dem Liedvortrag des GV Seckach unter der Leitung von Christa Parstorfer, sein besonderer Willkommensgruß MdB Dorothee Schlegel, MdL Peter Hauk und MdL Georg Nelius, sowie Landrat Dr. Achim Brötel, den Bürgermeistern der angrenzenden Gemeinden und erstmals der neuen Bürgermeisterin der Partnerstadt Reichenbach in der Oberlausitz, Carina Dittrich. Dass die Veranstaltung sehr gut besucht war lag auch an der Anwesenheit zahlreicher Kreis,- Gemeinde- und Ortschaftsräten, Ehrenbürger Ekkehard Brand, dem Vertreter der Patenschaftseinheit bei der Bundeswehr Walldürn Hauptmann Julian Huemke, dem Ortsbetreuer der Patengemeinde Schüttwa Franz Metschl, den Ortsvorstehern Josef Ackermann und Reinhold Rapp und natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde. Vertreten waren auch die örtlichen Kirchen, Banken, Schulen, Vereine und Organisationen, Wirtschaft und Gewerbe, sowie die Behörden.

Zu Beginn seines 14. Rückblicks im Rahmen des Neujahrsempfanges streifte Ludwig die gesamtpolitischen-, wirtschaftlichen- und gesellschaftlichen Probleme mit ihren Veränderungen durch den Flüchtlingszustrom, die Bankenkrise und das Griechenlandproblem. Unterlegt mit einer Bildpräsentation von Ann-Kathrin Knapp ging der Bürgermeister auf die Verwirklichung der Wasserkonzeption mit Inbetriebnahme des Hochbehälters „Talberg“, der Verlegung von neuen Versorgungsleitungen und im letzten Bauabschnitt mit dem Bau der Doppelleitungen nach Großeicholzheim zum künftigen Hochbehälter „Mutschere“ ein. Weiter resümierte er die Sanierungen und hohen Investitionen in und an der Seckachtalschule, in den Ortskernen, die Neuordnung des „Lamm-Areals“, das Hallenbad und natürlich das Bahnhofsgelände (wir berichteten).

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Die Sternsinger eröffneten den Neujahrsempfang der Gemeinde Seckach. (Foto: Liane Merkle)

Erinnerlich wurde auch der flächendeckende Breitbandausbau, die Installation der Fernwirktechnik, der weitere Ausbau im Bereich des Hochwasserschutzes und die harmonische Zusammenarbeit mit den Zweckverbänden. Als anstehende Maßnahmen nannte Bürgermeister Ludwig besonders die Innerortssanierung in Zimmern und die Erschließung eines weiteren Bauabschnitts des Wohnbaugebietes „Weisbäumlein II“ in Großeicholzheim. Dank des großen bürgerschaftlichen Engagements und dem bekannten Zusammenhalt in der Gesamtgemeinde wurde das 30. Straßenfest in Zimmern mit der einmaligen Öffnung des privaten Bauernmuseums Schwendemann zu einem großen Erfolg und auch bei der Glockenweihe mit Innen- und Turmsanierung bei der katholischen Filialgemeinde St. Laurentius Großeicholzheim konnte man sich auf die Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung verlassen.

Das vergangene Jahr stand aber eindeutig im Zeichen der Partnerschaftsjubiläen mit 25 Jahren Reichenbach,zehn Jahren mit der italienischen Gemeinde Gazzada-Schianno und die Partnerschaftsfestigungen mit der Bundeswehr Walldürn sowie dem Böhmerwalddorf Schüttwa.

Als energetische Hochleistung wurde die Inbetriebnahme des Nahwärmenetzes der Bürger-Energie Großeicholzheim mit Gründung einer Genossenschaft überregional beachtet. Aber auch in kultureller Hinsicht wurde einiges geboten wie z.B. Theateraufführungen in Zimmern, das Konzert zum 25-jährigen Bestehen der Musikschule Bauland und die Aufführung des Musicals „Eule findet den Beat“ als Gemeinschaftsleistung der Seckachtalschule.

Stolz könne man auch auf das intakte Vereinsleben sein, das sich u.a. auch durch überregionale Leistungen in den verschiedensten Bereichen dokumentiere. Im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements durch die verschiedenen Arbeitskreise habe man weiter Akzente setzen können, wobei auch der im März gegründete Arbeitskreis „Flüchtlingsbegleitung“ und das Kinder- und Jugenddorf Klinge wertvolle Arbeit leisten. Der Wahlspruch „Seckach verbindet“ wurde mit Leben erfüllt und so galt ein bürgermeisterlicher Dank allen, die sich in den verschiedensten Bereichen und Funktionen für das Gemeinwohl eingesetzt hatten.

Für eine gesangliche und musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs sorgten in gewohnt guter Manier der Gesangverein Seckach und mit besonderen musikalischen Highlights die Musikschule Bauland mit Nelli, Kristian, Istvan und Nikola Koppányi. Nach den Grußworten der Gäste, die hauptsächlich aus Mut machenden Lobesworten bezüglich der Seckacher Flüchtlingsbegleitung sowie der Begeisterung ob des geleisteten Arbeitspensums der Gemeinde bestanden, leitete 1. Bürgermeisterstellvertreter Alexander Winter mit Dank an alle, die zum Gelingen des Abends und während des vergangenen Jahres zum Wohle der Gesamtgemeinde beigetragen hatten, zum obligatorischen Stehempfang über.

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In der vollen Seckachtal-Halle durfte Bürgermeister Thomas Ludwig viele Ehrengäste begrüßen. (Foto: Liane Merkle)

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