Klimaschutzmanager für den Neckar-Odenwald-Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis. Bereits seit Jahren verfolgt der Neckar-Odenwald-Kreis ein großes Klimaschutzziel: Es soll nicht nur eine möglichst klimaschonende Wärme- und Stromversorgung erreicht werden, man will sich langfristig sogar als „Null-Emissions-Landkreis“ etablieren. Für die Umsetzung dieser Aufgabe wurde vom Kreistag im Jahr 2012 eine aufwändige Studie, das „Klimaschutzorientierte Investitionsprogramm für den Neckar-Odenwald-Kreis“ (KSI), in Auftrag gegeben. Die Vorstellung der Ergebnisse dieser Studie, ausgeführt vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) aus Trier, erfolgte im Mai 2014 im Kreistag durch Institutsleiter Prof. Dr. Peter Heck.

Durch innovatives Management sollen die lokalen Ressourcen genutzt und somit die regionale Wertschöpfung beträchtlich gesteigert werden. Die Studie enthält eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen: Neben der Nutzung und Einführung Erneuerbarer Energien sollen insbesondere auch Projekte zur Energieeinsparung umgesetzt werden. Der Neckar-Odenwald-Kreis will zeitnah an die Umsetzung der verschiedenen Projekte gehen: So hat der Kreistag die Stelle eines Klimaschutzmanagers (KSM) geschaffen.

Sebastian Randig aus Rückersdorf bei Nürnberg wird im Februar 2016 die Stelle des Klimaschutzmanagers im Neckar-Odenwald-Kreis antreten. Der 37jährige war in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn mit Klimaschutzprojekten im In- und Ausland betraut. Neben erfolgreichen Abschlüssen in den Studiengängen Erneuerbare Energien (Master) und Umwelt- und Ressourcen Management (Bachelor) absolvierte er das einjährige europäische Erasmus-Austauchprogramm in Spanien. Bei verschiedenen Klimaschutzprojekten in Bangladesch und Uganda war Randig als Projektleiter und Berater tätig. Beim TÜV-Süd Industrie Service GmbH in München war er auch als Regional Manger für diverse Klimaschutzprojekte in erster Linie für die Region China verantwortlich. „Ich freue mich ganz besonders auf die neuen Aufgaben im NOK“, so Sebastian Randig, „weil hier bereits ehrgeizige Ziele formuliert wurden, die nun durch das Paris-Abkommen weiter Rückenwind bekommen. So ist davon auszugehen, dass die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung in den kommenden Jahren weiter verschärft werden und damit zusätzliche Mittel zur Umsetzung von konkreten Maßnahmen des KSI für den NOK bereit gestellt werden.“

Neben technischem Know how wurde Sebastian Randig in seiner bisherigen Laufbahn auch ein hohes Maß an kommunikativer Kompetenz abverlangt, beispielsweise bei der Durchführung von Schulungsmaßnahmen und als Teamleiter. „Diese Kompetenz“, so Landrat Dr. Achim Brötel, „wird bei der Umsetzung des Klimaschutzorientierten Investitionsprogrammes bei der Vielzahl der beteiligten Akteure, vom Privatmann bis hin zu Gewerbe und Kommunen, von entscheidender Bedeutung sein“. Der Arbeitsplatz des neuen KSM wird ab dem 1. Februar 2016 im Kompetenzzentrum der AWN in Buchen sein.

Randig Sebastian

Neuer Klimaschutzmanager: Sebastian Sandig (Foto: privat)

 

 

© www.NOKZEIT.de




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