Mit dem Esel durch den Odenwald Bisher nicht bewertet.

Wo ein Esel hinzielt, trifft er auch
 Mit dem Trainingsmobil auf großer Tour: Esel zu halten will gelernt sein

 
 


 
 Odenwald. (ra) Nina Heidenreich arbeitet in Eberbach am Neckar und wohnt in Abtsteinach. Ihre große Passion neben den Pferden sind die Langohren, die für viele mit einem „I-Ah!“ hinreichend beschrieben sind. Zusammen mit der Eseltrainerin und Buchautorin Judith Schmidt geht sie auch 2016 wieder auf große Tour.
 
 Nach Österreich und Niedersachen ist nun Hessen an der Reihe. Die Zahl der Eselhalter nimmt zu. Um das zu sehen, muss man nur auf Seitenwegen durch den Odenwald fahren und aus dem Fenster schauen. Esel kann man reiten, fahren, als Packtiere benutzen und, was kaum bekannt ist: Sie sind die besten „Wachhunde“, die man sich denken kann. Wo ein Eselbein hinzielt, trifft es auch! Das Problem: Esel sind keine Pferde und wer meint, sich mit Pferden auszukennen und dieses Wissen auf die Eselhaltung überträgt, macht so einiges verkehrt.
 
 Gibt es dann Probleme, sei es bei der Ernährung, der Hufpflege oder dem schlichten Führen eines eigensinnigen Tiers, findet man Rat bei den Damen mit dem Reisemobil, das mit Informationsmaterial, Eselbüchern, Packsätteln, Eselhalftern und Utensilien für das Üben von Bodenarbeit vor Ort schwer beladen ist.
 
 Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann Kurse belegen, um seinen tierischen Traum ausleben zu können. Natürlich sind auch Mulis, also Esel-/Pferdkreuzungen ein Thema, die viele am ehesten als Tragetiere aus Westernfilmen kennen.
 Judith Schmidts Hausesel sind verschmust und intelligent und haben es ihr seit 18 Jahren angetan. Nina Heidenreich ist als Hufpflegerin Spezialistin für Eselhufe. Mit ihrer „F-Balance“ genannten Technik bringt sie auch schwierige Hufe jeglicher Art wieder in ihr natürliches Gleichgewicht.
 Judith Schmidt schreibt Bücher, darunter Esel-Ratgeber wie „Eselerziehung“ für Esel-Einsteiger oder, gerade neu erschienen, „Wandern mit Packeseln“ für Treckingfreunde, welche die „tragende Rolle“ gerne den trittsicheren Vierbeinern überlassen.
 
 Viele Halter im heimischen Odenwald haben gute Voraussetzungen, den Eseln einen schönen Auslauf zu bieten, wissen aber nicht, dass saftige Wiesen nun einmal keine Eselnahrung sind. Äste zum beknabbern, eine Sandkuhle zum Wälzen und Raufutter sind angesagt. Kommt dann noch eine Baumgruppe zum Unterstellen. ein Hügel mit Aussicht, harter Boden mit Schotter, Beton und ein schmaler Weg dazu, fühlen sich die Grautiere „eselswohl“.
 Wer Esel hat oder gerne hätte und im Juni Tipps aus erster Hand bekommen möchte, sollte sich schon jetzt vormerken lassen, damit das Eselmobil auch vor seiner Haustür parkt, wenn Nina Heidenreich und Judith Schmidt sich vorgenommen haben, nun auch Deutschlands Mitte eseltauglich zu machen.
 
 


Nina Heidenreich mit ihrem Esel Fridolin. (Foto: pm)
 
 Infos im Internet:
  www.eselworkshop.com/hessen-tour-2016/
 
 

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